Die Freiwillige Feuerwehr Jülich hat neues Prunkstück

Von: ma.ho.
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Bürgermeister Axel Fuchs (2.l.) überreichte beim Tag der offenen Tür der Jülicher Wehr die Fahrzeugschlüssel des neuen Rüstwagens-Krans an den stellvertretenden Wehrleiter Dr. Ralf Kunkel (l.) Foto: Horrig

Jülich. Die Freiwillige Feuerwehr Jülich zählt zurzeit 285 aktiven Kameradinnen und Kameraden, die sich auf vier Löschzüge und 14 Löschgruppen verteilen. 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr stehen sie bereit, im Notfall den Mitbürgern im Stadtgebiet Jülich zur Hilfe zu eilen.

Um der Bevölkerung die facettenreiche Arbeit der Feuerwehr näher zu bringen und auch den Kontakt zu den Mitbürgern zu pflegen, veranstaltet die Feuerwehr regelmäßig einen „Tag der offenen Tür“. Interessierte erhalten hier die Möglichkeit, sich über Ausrüstung und Fuhrpark zu informieren.

Keinen Wettersegen

Auch in diesem Jahr liefen die Vorbereitungen zu diesem Fest am vergangenen Wochenende erfolgreich und nach Plan. Dann zeigte jedoch der Wettergott kein Herz für die Wehrleute, so dass viele vorbereitete Aktionen buchstäblich ins Wasser fielen. Eine geplante Kinderolympiade und eine Einsatzübung der Aktiven wurden vom Programm gestrichen.

Aufgrund der Feuchtigkeit nutzten nur wenige Besucher die Gelegenheit, einen Personenkraftwagen zu zerschneiden. Hier und da wagten einige Gäste den Schritt nach draußen, um die verschiedenen Einsatzfahrzeuge der Wehr zu begutachten – unter anderem auch den neuen Rüstwagen-Kran (RW-Kran), der am Freitagabend von Bürgermeister Axel Fuchs im strömenden Regen an die Wehr übergeben und von Probst Josef Wolf eingesegnet wurde. Im Juni war der Rüstwagen an die Jülicher Wehr ausgeliefert worden. Er ersetzt somit den 29 Jahre alten Rüstwagen RW 2.

Lastkran

Der neue Rüstwagen-Kran verfügt über einen Lastenkran zum Heben von über fünf Tonnen Gewicht. Darüber hinaus ist die Front des Fahrzeuges mit einer Seilwinde versehen. Ein auf dem Dach verladenes Hartschalenboot dient sowohl bei der Wasser- als auch Eisrettung. Ein fest installierter Stromgenerator sichert die Stromversorgung diverser elektrischer Einsatzgeräte.

Durch das Allrad-Fahrgestell lässt sich der Rüstwagen trotz seiner Größe auch gut und sicher durch unwegsames Gelände fahren. Die Kosten für die Anschaffung des Fahrzeuges – mit einer Beladung und Ausrüstung für einen schweren technischen Hilfeeinsatzes – belaufen sich auf rund 464 000 Euro.

Der Bürgermeister sprach seinen besonderen Dank den engagierten Feuerwehrfrauen und –männern aus, die Tag und Nacht bereit stehen und die vielfältigen Aufgaben im Feuerwehrdienst ehrenamtlich und unentgeltlich bewältigen. Durch die Beschaffung des neuen Fahrzeuges werde dokumentiert, dass Rat und Verwaltung trotz angespannter Haushaltslage weiterhin bestrebt seien, den Feuerwehrleuten das zu ihrer Aufgabenerfüllung notwendige Gerät zur Verfügung stellen.

Schlüsselübergabe

Dr. Ralf Kunkel, stellvertretender Leiter der Wehr, erhielt von Bürgermeister Fuchs die Fahrzeugschlüssel, die anschließend Zugführer Brandoberinspektor Swen Henseler in Empfang nahm. Dr. Ralf Kunkel nutzte den festlichen Rahmen für einige Beförderungen und eine Ehrung.

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