Die Formkurve von Borussia Freialdenhoven weist nach oben

Von: tm
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Auch am Mittelkreis versuchte Kevin Kruth (gelbe Trikot), den Ball zu erobern. Hier stört ihn Stefan Baumgart. Foto: Mauer

Freialdenhoven. Einen in mehrerlei Hinsicht wichtigen Sieg feierte Borussia Freialdenhoven beim Lokalrivalen Viktoria Arnoldsweiler. Über die Höhe des 3:0 mochten die Trainer unterschiedlicher Ansicht sein, über die Frage, ob verdient oder unverdient, gab es keine Differenzen.

„Für uns war das ein wichtiges Spiel“, erklärte Borussia Freialdenhovens Trainer Wilfried Hannes die Zusammenhänge. „Ich hatte meinen Spielern klar gemacht: Entweder wir schaffen das, oder wir bleiben für längere Zeit unten dabei.“ Der Sprung vom vorletzten auf den sechsten Tabellenplatz gab ihm Recht. Die besser in die Saison gestartete Viktoria liegt derzeit direkt hinter den Borussen.

Platzhirsch

Den Stellenwert eines Derby legten beide Trainer nicht besonders hoch, gleichwohl geht es in beiden Mannschaften um die Stellung im Kreis. Und da möchte jedes Team gerne Platzhirsch sein. Aber für Borussia Freialdenhoven ging es vor allem um den ersten klaren Sieg in der noch jungen Saison, denn der Start war gar nicht nach den Vorstellungen von Mannschaft und Trainer.

„Wir haben heute endlich in der Form gespielt, die wir am Ende der Vorbereitungsphase hatten“, konnte Hannes mit Genugtuung feststellen. Es klappte einfach viel mehr als in den Spielen zuvor. „Wir waren von der ersten Minute an dominant auf dem Platz.“ Der Trainer konnte mit Freude feststellen, dass etliche seiner Akteure sich deutlich gesteigert hatten.

Gute Beispiele dafür waren Oskar Tkacz, der auf der linken Außenseite für viel Tempo und Gefahr sorgte. Gleich eine seiner ersten Aktionen führte zu einer sehr guten Torchance, die allerdings da noch nicht umgesetzt wurde. Der Zweite war Moritz Kraus, der auf der rechten Seite in der Verteidigung spielte, sich aber immer wieder in den Angriff mit einschaltete. Seine erste direkt geschlagene Flanke ging „in die Wolken“, die zweite allerdings wurde für Viktorias Schlussmann Philipp Müller so unberechenbar lang, dass er den Ball fallen ließ und Kevin Kruth zur Stelle war (11.).

„Wir haben durch das frühe Tor sicher auch ein wenig unsere Nerven beruhigt“, freute sich Hannes über das Geschenk. Für ihn war gleichermaßen wichtig, dass sein Stürmer nach einiger Durststrecke wieder sein „Näschen“ für Treffer gefunden hatte.

Spätestens mit dem 2:0 durch Gerard Sambou, der sich wieder einmal als sicherer Vollstrecker bei Elfmetern bewies, war das Spiel entschieden. Aber auch das Tor durch Bahadir Güler (90.+3) dürfte einiges Selbstvertrauen gebracht haben.

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