Die beiden Leben des Schlagersängers Markus Luca

Von: Antonius Wolters
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Der Aldenhovener Schlagersänger Markus Derwall und sein alter ego aus Pappe: Der Aufsteller mit dem Konterfei von Markus Luca wirbt für das neue Album „Finderlohn“. Foto: Wolters

Aldenhoven. Der Schlagersänger Markus Luca aus Aldenhoven ist ein schöner Mann, der zudem ein geheimes Doppelleben führt: Abseits der Musik arbeitet der 35-Jährige als Einkaufsleiter einer Maschinenbaufirma in Koslar, wo er unter dem Namen Markus Derwall bekannt ist.

Derwall wurde die Musik schon in die Wiege gelegt, denn sein Vater Franz-Josef, genannt „Juppi“, war als Sänger und Gitarrist mit zahlreichen Bands aktiv und ist längst eine „Marke“, die weit über Aldenhoven hinausstrahlt. So wird Juppi beispielsweise beim Straßenfest anläßlich des 8. Indeland-Triathlons am Sonntag, 21. Juni, passende Musik beisteuern. Filius Markus ist dann auch mit von der Partie, denn der ist derzeit dabei, sein neues Album „Finderlohn“ auf einer Verkaufstour durch ganz Deutschland vorzustellen.

Die beiden Singels „einzig doch nicht artig“ und „Finderlohn“ sind dazu bereits vorab herausgegeben worden. Die Veröffentlichung des Albums erfolgt erst am Freitag, 19. Juni, in Form einer kleinen Release-Party im heimischen Kapuzinerkeller, Kapuzinerstraße 7 in Aldenhoven. Ob die Party dort wirklich so klein wird, wie bisher geplant, sei einmal dahingestellt.

„Die Resonanz im Netz ist sehr gut“, verrät der aufstrebende Schlagersänger, der auf gutes Wetter hofft, damit die Bühne im Freien aufgebaut werden kann, wo Markus Luca gegen 21.30 Uhr gerne einen Open-Air-Auftritt absolvieren möchte. „Ich freue mich auf einen schönen Abend“, verspricht der Sänger auch diverse Überraschungsgäste bei der Party.

In Derwalls Erbmasse spielt neben Musik auch der Fußball eine gewichtige Rolle, schließlich war der ehemalige Fußball-Bundestrainer Jupp Derwall sein Großonkel. Sein Talent zeigte der 35-Jährige vor Jahren unter anderem als Spieler von Germania Lich-Steinstraß unter Beweis.

Doch sein besonderes Augenmerk gilt von je her der Musik. Seine ersten Casting-Versuche reichen zehn Jahre zurück, als Derwall sich bei „Deutschland sucht den Superstar“ unter die Top 15 sang. Nachdem er bereits 2010 bei Universal mit „Melodien der Nacht“ sein erstes Albun besungen hat, wechselte er zwischenzeitlich zur Plattenfirma Telamo. Mit dem dort erscheinenden Album „Finderlohn“ will er nun durchstarten.

Videos der beiden Vorab-Singels werden bereits in den entsprechenden Musikkanälen und Markus Luca trägt an den Wochenenden durch eigene Auftritte dazu bei, sich und seine Musik bekannt zu machen. Bei aller Liebe zur Musik, wäre Schlagersänger ein Berufswunsch? „Es würde mich sehr schmerzen, den Job an den Nagel zu hängen“, schlagen auch hier zwei Seelen in Markus‘ Brust.

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