Jülich - Die Allee wird langsam zum Problem

Die Allee wird langsam zum Problem

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Ein enges Verhältnis haben Bäume und Häuser An der Vogelstange. Für Mieter und Woge ist das ein schattiges Ärgernis. Foto: Jonel

Jülich. Die Jülicher Straße An der Vogelstange sieht zurzeit richtig gut aus - wenn der Betrachter ein Auge für Grün hat. So weit man blicken kann, säumen Bäume die Straße. Vielfach haben diese „Alleebäume” Kontakt zu den Häusern, vornehmlich auf der rechten Straßenseite.

Kontakt darf man wörtlich nehmen. Bei einigen Häusern lehnen sich die Baumkronen bequem auf die Dächer. Bei anderen streicheln die Äste mit jedem Windhauch die Fenster oder reiben sich an der Fassade. Auf alle Häuser werfen die Kronen mit ihrem dichten Laub Schatten.

Seit langem ist dieser Zustand der Jülicher Wohnungsbaugenossenschaft (Woge) ein Dorn im Auge. Mehrfach hat sie die Stadt darum gebeten, diese Bäume vor ihren Häuser - immerhin ein knappes Dutzend - zu beschneiden. Bislang vergeblich. Das Ansinnen wurde bis dato abgelehnt. Daran haben auch Ortstermine mit Mitarbeitern der Verwaltung nichts ändern können.

Tiefbauamtsleiter Robert Helgers erklärte auf Anfrage, dass ein Rückschnitt eben nicht mehr möglich sei. „Dann haben Sie Kerzen.” Die Alternative laute also stehen lassen oder beseitigen.

Von der Verwaltung wurde der Woge selbst, wie sie beschreibt, ein anderer Vorschlag gemacht. Sie solle „beim Rückschnitt oder sogar Entfernen der Bäume ... nochmals bei den anfallenden Kosten belastet werden”. Das hat die Genossenschaft weit von sich gewiesen. Sie habe schon beim Ausbau der Straße An der Vogelstange Anliegerbeiträge in Höhe von damals einer Million DM bezahlt.

Jetzt fordert die Woge eine politische Entscheidung ein. Der Haupt- und Finanzausschuss, zuständig auch für Beschwerden, soll in seiner nächsten Sitzung eine Rückschnittsentscheidung treffen.
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