Jülich - Dichtigkeit der Wasserleitungen wird geprüft

Dichtigkeit der Wasserleitungen wird geprüft

Von: hfs.
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Jülich. Was ist mit dem Jülicher Trinkwasser los? Warum ist es so milchig? Diese Fragen haben die Redaktion erreicht. Grund ist die Tatsache, dass die Stadtwerke Jülich seit einigen Wochen die Wasserleitungen im Stadtgebiet, vor allem Barmen, Broich und Merzenhausen, auf Undichtigkeit überprüfen.

Dabei wird das Gas Helium in das Wassernetz eingeleitet. Anschließend werden die Wasserleitungen mit einem speziellen Messgerät überprüft. Falls Helium austritt, wird es von Spezialgerät angezeigt. Nicht nur das, durch die gemessene Helium-Konzentration kann auch ermittelt werden, ob es sich um eine kleine oder größere Undichtigkeit handelt.

„Wir nutzen für die Überprüfung ein vom Fraunhofer-Institut patentiertes Verfahren“, sagt Willi Blick, Leiter des Netzbetriebes der Stadtwerke Jülich. Helium ist völlig unschädlich, geschmacks- und geruchsneutral und verändert nicht die hohe Qualität des Jülicher Wassers. Der Vorteil dieser Methode: Die Prüfung kann tagsüber und ohne Unterbrechung der Wasserzuleitung stattfinden. „Und wir können selbst kleinste Undichtigkeiten feststellen“, sagt Willi Blick.

Dass regelmäßige Dichtigkeits-Überprüfungen des eigenen Wasser- und Gasnetzes durchgeführt würden, dies, so Blick, sei eine der verantwortlichen Aufgaben der Stadtwerke.

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