Diabetestag: Ein kleiner Piks gibt Gewissheit

Von: Kr.
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Alle Hände voll zu tun hatten
Alle Hände voll zu tun hatten Nicole Rouw Brunschön und Marion Strake-Schmitz an ihrem Infostand zum Welt-Diabetes Tag im St. Josef Krankenhaus in Linnich. Foto: Kròl

Linnich. Zu wenig Bewegung und ungesundes Essen sind die Hauptursachen dafür, dass immer mehr Patienten die Diagnose „Diabetes mellitus” erhalten.

Weltweit leiden viele Millionen Menschen an dieser Volkskrankheit und Experten sind fest davon überzeugt, dass sie in den nächsten Jahren noch weiter um sich greifen wird.

Deshalb rief die UN im Jahre 1991 den 14. November zum Welt-Diabetestag auf, der dazu genutzt werden soll, zu informieren und aufzuklären. Auch das St. Josef Krankenhaus Linnich sah sich in die Pflicht genommen und richtete einen Infostand im Eingangsbereich ein. Diabetesassistentin Marion Strake-Schmitz und Diätassistentin Nicole Rouw-Brunschön hatten hier alle Hände voll zu tun.

Besucher des Hauses und Mitarbeiter kamen vorbei, um einen Blutzuckertest machen zu lassen und um sich zu informieren. Es ist nur ein kleiner Piks und nach wenigen Sekunden steht schon fest, ob die Blutzuckerwerte im normalen Bereich liegen oder ob ein Arzt zu Rate gezogen werden muss.

Anhand von Schautafeln erklärten die beiden Frauen, wo sich überall versteckter Zucker findet und welche Lebensmittel zu einer gesunden Ernährung gehören. „Wenn heute ein Diabetes festgestellt wird, kann man mit den modernen Medikamenten schon viel erreichen. Die Therapie wird heute auf den Patienten zugeschnitten und nicht wie früher der Patient in eine Therapie hinein gezwängt”, sagt Strake-Schmitz.

Individueller Therapieplan

So weiß sie zu erzählen, dass viele Diabetes Patienten nur durch mehr Bewegung ihre Blutzuckerwerte regulieren und dabei ganz auf Medikamente verzichten können.

„Es gibt keine Spezielle Diabetiker-Diät. Eine ausgewogene und gesunde Ernährung mit viel Gemüse und Obst ist allerdings wichtig”, sagt Nicole Rouw-Brunschön.

Durch eine positive Veränderung des Lebensstils kann also schon viel bewirkt werden, dabei so sagt sie auch, muss nicht auf alles verzichtet werden. Gegen ein Stück Kuchen oder ein Riegel Schokolade ist nichts einzuwenden, dass soll dann aber ganz bewusst genossen werden.

Mit Rat und Tat stehen die beiden Assistentinnen den Patienten des Linnicher und Jülicher Krankenhauses zur Seite, schulen sie im Bereich Ernährung sowie bei der Handhabung der Medikamente sowie der Spritzen und Blutzuckermessgeräte.
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