Dia-Show über Naturerlebnis auf dem Hurtigruten-Schiff

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„Die schönste Seereise der Welt“ wird im Dia-Panorama-Vortrag mit acht Projektoren lebendig: Eine Fahrt mit dem Postschiff der Hurtigruten-Linie (Bild) entlang der norwegischen Küste. Foto: Krumm

Jülich. Kein Tag gleicht dem anderen an Bord der Hurtigruten-Schiffe. Dramatische Naturerlebnisse entlang enger Fjord-Wände wechseln mit spektakulären Landschaften und der einzigartigen Mitternachtssonne im Norden.

Mehr als 115 Jahre lang sind Hurtigruten-Schiffe auf Reise gegangen. Eingerichtet wurde die Schiffsstrecke um weit nördlich liegende Ortschaften das ganze Jahr über mit den südlichen Landesteilen zu verbinden, und zwar ganz gleich welche Wetterbedingungen herrschten.

In anderen Ländern kommt man zur Küste oder entfernt sich von ihr. Aber die Hurtigrute verlässt Norwegens langgestreckte Küste nie. Sie fährt an beiden Enden, in beiden Richtungen immer neuen Naturerlebnissen entgegen. Für die Hurtigrute öffnet sich jeden Tag eine neue Fahrrinne, trotz schmaler Passagen wie Skjellanger, Steinsund oder dem legendären Raftsund.

Obwohl sie wie Kreuzfahrtschiffe aussehen, sind es Transport-Schiffe für die Küstenbewohner. An den ursprünglichen Reizen einer Hurtigruten Fahrt hat sich bis heute nichts geändert. Sicherlich ist für die Touristen die abwechslungsreiche Landschaft ausschlaggebend für eine Postschiff-Reise.

Dass die Hurtigruten den Titel „Schönste Seereise der Welt“ besitzt, liegt aber auch an dem, was die Reise umgibt. Die Mitreisenden und die Mannschaft strahlen eben die Ruhe und Gelassenheit aus, die unsere hektische Welt heute so oft vermissen lässt.

Fremden Passagieren wird außerdem die Ehre zuteil, einen unvergleichlichen Einblick in das Leben der örtlichen Gemeinschaften zu bekommen. Es ist also kein Wunder, dass Reisende sagen, so etwas noch nie erlebt zu haben.

Norwegen ist fast so groß wie Deutschland und hat nur ungefähr so viele Einwohner wie Berlin. Da bleibt viel Platz für Natur.

Noch zwei Jahre vor der ersten Hurtigruten-Fahrt 1881, existierte vom ganzen norwegischen Seeraum keine zuverlässige Karte. Schiffsverkehr fand nur tagsüber und sporadisch statt. Richard With war der erste Kapitän, der sich zutraute den komplizierten und riskanten Weg durch die Schären und Küstenregionen zu wagen, und so die nördlichen Landesteile, die im Winter regelmäßig isoliert waren, mit dem Süden zu verbinden. Er schaffte die Tour von Trondheim nach Hammerfest in nur einer Woche, wozu man sonst Monate benötigte.

Das war die Geburtsstunde der Hurtigruten-Fahrt. Von da an fuhren Schiffe regelmäßig und das ganze Jahr hindurch entlang der Küsten.

Eine Diashow in Panorama-Technik beginnt am Donnerstag, 28. Februar, um 20 Uhr in der Stadthalle Jülich. Vorverkauf im Reisebüro Robertz, Große Rurstraße 62. Karten kosten im Vorverkaufzwölf, an der Abendkasse 13 Euro. Näheres im Internet unter www.georg-krumm.de

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