Des Menschen bester Freund bleibt lieb, aber etwas teurer

Von: ojo
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Linnich. Der Linnicher Finanz- und Personalausschuss hat die Weichen zur Anhebung der Hundesteuer ab dem 1. Januar 2014 gestellt. Tröstliche Kunde für die Normalhundebesitzer: Die Erhöhung wird geringer ausfallen, als von der Verwaltung vorgeschlagen.

Die Ermunterung zur besseren Erschließung dieser Einnahmequelle war schon von der Gemeindeprüfungsanstalt im vergangenen Jahr gegeben, damals aber bei der Abstimmung im Rat nicht umgesetzt worden. Folglich blieben die Sätze der Hundesteuer seit 2009 unverändert. Nun wird sich in einer Hinsicht etwas drastisch ändern. „Wir sind die einzige Kommune, die keine Steuer für Kampfhunde erhebt“, hatte es Volkmar Hensen. Fachbereichsleiter Finanzen auf den Punkt gebracht. Wie viel Potenzial darin liegt, offenbarte Hensen mit dem Blick auf die kommunale Spannbreite dieser Hebesätze. Für den 1. Kampfhund schwanken sie zwischen 420 und 840 Euro. In Linnich soll die Steuer für den 1. Kampfhund 500 Euro betragen. Laut Erhebung leben 23 Tiere im Stadtgebiet, die einer der 13 Kampfhunde-Rassen zugeordnet werden.

Eine weitere Besonderheit Linnichs wird nicht angetastet: die drei unterschiedlichen Sätze für den ersten, zweiten sowie den dritten und jeden weiteren Hund. Den Konsensvorschlag, dem sich mit einer Ausnahme alle Mitglieder des Finanzausschusses anschlossen, brachte Wilfried Meisen von der CDU ein. Er sieht folgende Erhöhung vor: für den 1. Hund künftig 70 Euro (bisher 60), für den 2. Hund 120 Euro (100) und ab dem 3. Hund 180 Euro (150). Die Gegenstimme kam von Patrick Schunn (FDP). Die Liberalen hätten gern den Satz für den 1. Hund unverändert bei 60 Euro gelassen. Das hatte auch die SPD intern diskutiert, wie Ausschussvorsitzender Hans-Friedrich Oetjen erklärte. Sie stimmte dem CDU-Vorschlag aber wie auch Grüne und PKL zu , die ebenfalls eine Anhebung der Steuersätze unter dem Verwaltungsansatz überlegt hatte.

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