Derbyzeit: Borussia Freialdenhoven erwartet Viktoria Arnoldsweiler

Von: tm
Letzte Aktualisierung:

Freialdenhoven. Die Witterung und die damit verbundenen schlechten Platzverhältnisse hatten das Derby der beiden Mittelrheinligisten zwischen Borussia Freialdenhoven und Viktoria Arnoldsweiler vor Ostern verhindert.

Nun nehmen die Kontrahenten erneut Anlauf und wollen am Donnerstag (20 Uhr) ihre Kräfte im Stadion an der Ederener Straße messen. Die Vorzeichen rücken die Gästen die Favoritenrolle.

Unter Form gespielt

Die Borussia hatte sich beim Pokal-Aus in Aachen nur mäßiges Selbstvertrauen erspielen können. Trainer Wilfried Hannes war hinterher nicht wirklich zufrieden gewesen. „Einige haben unter ihrer Form gespielt“, ärgerte er sich. Dieser Ärger hat nun am vergangenen Ostermontag weiter zugenommen. Denn der Auftritt von Freialdenhoven beim Tabellenletzten Erftstadt-Lechenich war keinesfalls dazu angetan, dass die Borussen Selbstbewusstsein für den Kampf mit dem Lokalrivalen sammelten.

Trainer Hannes sprach vom „ausgelassenen Chancenfestival“ beim 1:1. Die Borussen hatten bereits in der 22. Minute mit einem Treffer von Arnold Lutete die Führung besorgt, es danach aber sträflich vernachlässigt, wenigstens ein weiteres Tor zu schießen. So konnte dann Schiedsrichter Cemal Cam mit zwei zweifelhaften Entscheidungen den Gastgebern einen Punkt retten.

Zunächst pfiff der Unparteiische einen Elfmeter, obwohl die Situation längst geklärt war, und Kevin Kaumanns verwandelte sicher (82.). Und dann gab der Schiri einen Freialdenhovener Treffer in der Nachspielzeit nicht. „Der Linienrichter hatte schon zur Mittellinie gezeigt“, spöttelte Hannes. Der Trainer schränkte aber sogleich ein: „Die Schiri-Leistung hat sich dem Spiel angepasst. Wir sind aber selber schuld.“

Ganz anders die Gäste aus Arnoldsweiler, die mit sehr breiter Brust zum Pokalspiel anreisen werden. Die letzten drei Spiele hat die Mannschaft gewonnen, darunter auch auf eigenem Platz gegen den Bonner SC, der mit einem 2:4 die Heimreise antreten musste. Zuletzt fertigte die Mannschaft den TSV Walheim mit 7:1 ab. Trainer Bernd Lennartz hat allen Grund, gelassen in die kommende Begegnung zu gehen.

Ein Herausforderung

„Arnoldsweiler hat deutlich mehr gewonnen, aber es wird dennoch sehr eng“, gab sich Wilfried Hannes zuversichtlich. Nach seiner Einschätzung entscheide allein die Tagesform. Dies habe sich in der Vergangenheit immer wieder bewahrheitet. „Wir müssen besonders vor dem gegnerischen Tor besser werden“, forderte dementsprechend der Trainer. Das wird angesichts des Ausfalls von Kelly Ajuya zur besonderen Herausforderung.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert