Der Wald ist gut über den Winter gekommen

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Günter Rosenland zeigt einen der wenigen Bäume, die während des starken Schneefalls im Dezember Schaden genommen haben. Den tausenden Bäumen im Hambacher Forst, die dicke und kräftige Stämmen besitzen, konnte das Winterwetter jedoch gar nichts anhaben. „Die sind an dieses Klima angepasst”, sagt Rosenland.

Jülich. Wenn Günter Rosenland derzeit mit seinem geländegängigen Auto über die Sophienhöhe fährt, dann hält er immer wachsam die Augen auf. Der Förster der RWE Power AG sucht im Hambacher Forst nach Bäumen.

Bäume, die den kalten und schneereichen Winter nicht unbeschadet überstanden haben - und deshalb beim nächsten Durchforsten zu Brennholz verarbeitet werden müssen. Einige dutzend Hölzer im Forst haben unter der zentimeterdicken Schnee- und Eisschicht im Dezember kapituliert, Kronen und Äste sind gebrochen.
Einige dutzend Hölzer im Forst haben unter der zentimeterdicken Schnee- und Eisschicht im Dezember kapituliert, Kronen und Äste sind gebrochen. Bei manchen Bäumen ist der gesamte Stamm ist in Schieflage geraten.

„Mit deutlich mehr Schäden gerechnet”

„Wegen des vielen Schnees findet man in diesem Jahr mehr abgebrochene Bäume als in den letzten Jahren”, erklärt der Förster. Bei den vielen tausend Bäumen an der rekultivierten Sophienhöhe sei diese Menge aber kaum der Rede wert. Selbst Rosenland muss suchen, um solche Schneebruchopfer zu finden. „Um ehrlich zu sein: Ich hatte nach diesem Winter mit deutlich mehr Schäden gerechnet”, sagt er.

Nicht nur im Hambacher Forst hat der Bestand den Winter heil überstanden. Auch die übrigen Wälder im Jülicher Land haben keine großen Ausfälle zu verzeichnen, sagt Förster Ulrich Schlaß, dessen Revier sich von Titz im Norden bis Nörvenich im Süden erstreckt. „Die Bäume, die hier wachsen sind auf Kälte und Schnee eingestellt und haben deshalb keinen Schaden genommen”, erklärt er.

Auch die Überflutung in den vergangenen Wochen hätten den Hölzern nichts anhaben können. „So etwas können die Bäume entlang der Rur schon vertragen. Immerhin stehen dort Baumarten, die auch an Auen gehören”, so Schlaß.
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