Der Verkehr fließt um Merken herum

Von: ch
Letzte Aktualisierung:
rwe schophoven bild
Aufmarsch der Prominenz: Mit dem offiziellen Durchschneiden des Bandes wurde die neue Straße von Schophoven nach Merken eröffnet. Dadurch sollen die umliegenden Ortskerne auf Dauer vom Schwerverkehr zwischen dem Tagebau Inden und der Autobahn entlastet werden. Foto: Hahn

Merken. Schwere Lkw und andere Fahrzeuge, die vom Tagebau Inden zur Autobahn nach Düren oder anders herum fahren: Die hatten in den vergangenen Jahren immer wieder für Unmut bei den Einwohnern von Merken geführt. Das soll künftig anders werden.

Durch die 3,3 Kilometer lange Straße von Schophoven nach Merken, die (Kreisverkehr inklusive) am Freitag der Öffentlichkeit übergeben wurde.

Umgehung vollenden

Tagebau-Chef Artur Oster und Landrat Wolfgang Spelthahn zeigten sich jedenfalls bei der Feierstunde sicher, dass das rund 1,3 Millionen Euro teure und von RWE Power finanzierte Projekt seine verkehrsberuhigende Wirkung bald entfalten werde.

In der Genehmigungsphase steckt, so der Landrat in seiner Ansprache weiter, auch schon die Weiterführung der neuen Straße. In der Höhe des noch zu errichtenden Autobahnanschlusses in Langerwehe soll sie die Umgehung der Ortskerne zwischen Tagebau und A4 vollenden.

Im Zuge des Straßenbaus waren 30.000 Kubikmeter Erde und Kies zu bewegen. Die Asphaltfläche der 3,3 Straßen-Kilometer misst dabei rund 24.000 Quadratmeter.

Ganz im Sinne der Entwicklungsgesellschaft „Indeland” und ihres Geschäftsführers Hans-Martin Steins wiesen im Übrigen sowohl Tagebau-Leiter Oster als auch Landrat Spelthahn ihre Zuhörer beim Festakt zur Eröffnung vor allem auf eines hin: „Es geht hier nicht nur um eine Straße, sondern auch um das gesamte Projekt.” Denn wo sich jetzt noch fünf Riesenbagger durch den Tagebau wühlen, soll in Zukunft ein See die Menschen, die Erholung suchen, zum Verweilen einladen.

Dabei liegt dem Landrat vor allem eines am Herzen: „Die Stadt Düren möge vom Klagewege ablassen und sich uns anschließen”, appellierte der Chef im Kreishaus an die Verantwortlichen in der Kreisstadt.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert