Jülich/Fürstenfeldbruck - Der TTC wahrt seine Meisterschaftsambition

Der TTC wahrt seine Meisterschaftsambition

Von: Jörg Sauer
Letzte Aktualisierung:

Jülich/Fürstenfeldbruck. Der TTC Indeland Jülich feierte beim 6:4-Erfolg in Fürstenfeldbruck nicht nur den fünften Sieg in Folge, sondern er setzte damit auch ein dickes Ausrufezeichen hinter seine Titelambitionen in der 2. Tischtennis-Bundesliga.

Doch der Restspielplan der Herzogstädter ist vom Feinsten. Am Freitag erwarten die Jülicher zum letzten Heimspiel der Saison Borussia Dortmund. Dann stehen die schweren Auswärtsspiele in Hilpoltstein und Bad Königshofen auf dem Plan; beide Teams rangieren momentan punktgleich mit den Jülichern auf Position 1 und 3.

Hervorragende Perspektive

„Wir haben mit dem Sieg in Fürstenfeldbruck unsere gute Ausgangsposition in der Liga untermauert. Wir können aus eigener Kraft die Meisterschaft gewinnen; das ist eine hervorragende Perspektive. Aber bevor wir an die Meisterschaft denken, richten wir unsere ganze Konzentration auf unser letztes Heimspiel gegen Dortmund“, lenkte TTC-Manager Arnold Beginn seinen Blick nach vorne.

Aber Indelands jüngste Leistung in Fürstenfeldbruck ist aller Ehren wert. Vor den Toren der Stadt München lieferten die TTC-Profis eine starke und wieder absolut geschlossenen Mannschaftsleistung ab. Jeder Spieler war mit zählbaren Erfolgen am Sieg beteiligt. Lauric Jean, der frischgebackene Belgische Meister und Spitzenspieler des TTC, schoss mit insgesamt drei Punkten den Vogel ab.

Nach seiner schwachen Leistung gegen Ober-Erlenbach bewies Jean mit seinen Siegen über den jungen Deutschen Nationalspieler Florian Schreiner und dem bärenstark agierenden Michal Obeslo, dass er zu den besten Spielern der Liga gehört.

Sattes Lob

Auch wenn Hermann Mühlbach mit seiner Leistung etwas haderte, steuerte er mit seinem 3:1-Sieg über Schreiner einen wichtigen Punkt zum Jülicher Erfolg bei. „Ich war nicht so gut in Form. Das Doppel hätten wir gewinnen müssen und im Einzel bin ich hinter meinen Möglichkeiten zurückgeblieben. Unter dem Strich haben wir ein tolles Spiel abgeliefert“, kommentierte Hermann Mühlbach, der seine Leistung damit unberechtigt in den Schatten stellte. Auch wenn er an der Seite von Ozawa im Doppel einen 2:1 und 7:6-Vorsprung vergeigte, war der Sieg gegen Schreiner eines satten Lobes würdig.

Mit der Ausbeute von 3:1 im oberen Paarkreuz schlossen die Jülicher somit besser ab, als es ihnen die Verantwortlichen im Vorfeld zugetraut hatten. „Auf den Spitzenpositionen ist Fürstenfeldbruck stärker, dafür sind wir im unteren Paarkreuz sicher etwas besser“, meinte Arnold Beginn zuvor.

Doch es kam anders: Beinahe hätte Indelands unteres Paarkreuz den Sieg verbaselt. Ozawa brachte den erwarteten Punkt gegen Filip Cipin recht unbeschwert ins Ziel; Oostwouder verblasste gegen Crepulja.

Entscheidender Satz

Als der TTC nach Mühlbachs wichtigem Sieg gegen Schreiner mit 5:3 führte roch es gar nach einem 6:3 für Jülich. Ozawa hatte Matchball gegen Crepulja und am Nachbartisch schien Oostwouder gegen Cipin auf der Verliererstraße zu sein. Wenn Ozawa seinen Matchball im vierten Durchgang verwertet hätte, wäre das 6:3 besiegelt gewesen, und Oostwouders Niederlage wäre nicht mehr in die Wertung gekommen.

Stattdessen vergab Ozawa seine Chancen und verlor dass Match noch. Oostwouder hatte Matchball zum 5:5 gegen sich, doch der Niederländer rettete zum zweiten Mal in Folge seinem Team den Sieg und brachte im alles entscheidenden Satz den sechsten Zähler für Indeland Jülich über die Ziellinie.

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