Jülich - Der TTC Indeland gerät zunehmend unter Druck

Der TTC Indeland gerät zunehmend unter Druck

Von: tm
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Dem Ausfall von Aliaksandr Khanin geschuldet, bildeten Brian Afanador (vorn) und Lukas Kneier das Doppel. Foto: Kròl

Jülich. Erneut hat der TTC Indeland Jülich ein Meisterschaftsspiel verloren, und so langsam wird es eng für den Tischtennis-Zweitligisten. Gegen den TTC Fortuna Passau hieß es am Ende 4:6. Ein Unentschieden war möglich gewesen.

„Jetzt kommt zum Unglück auch noch Pech dazu“, beklagte Präsident Mike Küven, den die Niederlage sichtlich mitgenommen hatte. Geplant war ein Sieg. Der schien durchaus möglich, wurde jedoch von nicht kalkulierbaren Umständen mit verhindert. Denn am Freitag vor der Begegnung hieß es umplanen bei den Indeländern.

Mit Beschwerden meldete sich Aliaksandr Khanin kurzfristig ab. Der Verdacht einer Blinddarmreizung erhärtete sich bei dem Weißrussen, der es gerade noch mit dem Flieger in die Heimat Minsk schaffte und dort umgehend unters Messer musste. Die gute Nachricht, er hat die Operation gut überstanden, fällt jedoch für mehrere Wochen aus.

In der Kürze der Zeit blieben nicht allzu viele Alternativen. Der fünfte Spieler im Kader, Dragos Olteanu befand sich auf einem Turnier in Rumänien und hätte es nicht mehr rechtzeitig geschafft. Also musste Trainer Miroslav Broda auf die Amateure der zweiten Mannschaft zurückgreifen. „Ich habe mich für Lukas Kneier entschieden, weil ich gehofft habe, dass er als Rechtshänder besser mit Brian Afanador zusammenpassen würde“, erklärte Broda seine Entscheidung.

Klasse blitzt auf

Damit war jedoch auch klar, dass die drei verbliebenen Profis die Kastanien aus dem Feuer holen mussten. Ein Sieg von Kneier in einem Einzel wäre eine Sensation gewesen. Und Kneier ließ seine Klasse sogar noch aufblitzen, denn in seinem ersten Einzel gegen Krisztian Nagy gewann er sogar den ersten Satz. Danach allerdings hatte sich der Passauer auf Kneiers Spiel eingestellt und zeigte die Leistungsunterschiede gnadenlos auf.

Nach den Doppeln hatte es 1:1 gestanden, nach den beiden ersten Einzeln 2:2, nach der Pause 3:3. Sowohl der überragende Martin Allegro, als auch Brian Afanador gewannen ihre ersten Einzel. Die Entscheidung fiel im achten Spiel. Erneut blieb Tobias Rasmussen hinter seinen Möglichkeiten zurück und verlor beide Einzel. Gegen den ungarischen Meister Tamas Lakatos hatte der Däne gar keine Chance (5:11, 5:11, 9:11).

In seinem zweiten Spiel gegen Tomislav Kolarek machte er es jedoch spannend, denn erst im fünften Satz verlor er 9:11.Danach hatte Afanador noch die Chance auf wenigstens einen Punkt, doch Nagy war für ihn an diesem Tag zu stark. Dass Kneier verlieren würde, war von vorneherein eingeplant. „Wir kommen mit der Niederlage mehr und mehr unter Druck“, gestand der Trainer, der jedoch trotz allem versuchte, Gelassenheit zu vermitteln.

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