Der Titel Lesekaiser lockt die Kinder

Von: gre
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Die Sieger der Jahrgangsstufe 2: Daniel Mürkens, Julian Schuchert, Phil Lotzwi und Max Kleiker. Links im Bild Rektorin Esther Josten, rechts Tanja Fegers. Foto: Greven

Aldenhoven. Fernseher und Mobiltelefon werden gelegentlich als Feinde des Buches betrachtet. Darum hält die Gemeinschaftsgrundschule Aldenhoven die Kinder schon ab dem ersten Schuljahr zum Lesen an. Sie verfügt dafür über eine reichhaltige Schülerbücherei.

Jede Woche gibt es für jede Klasse eine Lesestunde und damit verbunden den Pflichtbesuch in der Bücherei. Die Schule verweist auf eine wöchentliche Ausleihe von etwa 150 Büchern, eine stolze Zahl für die 310 Mädchen und Jungen der OGS. Die Lesefähigkeit wird auf diese Weise trainiert und gleichzeitig auch die Freude am Lesen, eine Art „Leseratten-Zucht“.

Einmal im Jahr bläst Rektorin Esther Josten zur „Lese-Offensive“. Es wird ein Vorlesewettbewerb veranstaltet, zunächst in den einzelnen Klassen, später in den Jahrgangsstufen. Jede Klasse kürt ihren Lesekönig und -königin. Höhepunkt ist die Konkurrenz der Majestäten um die Kaiserwürde. Diesen Titel wird den Besten jeder Jahrgangsstufe verliehen. Damit verbunden sind eine Urkunde plus Buchgutschein.

Aufgabe dieser Kür, die zum zehnten Male anfand, war zunächst eine Leseprobe aus einem selbst gewählten Buch und die Vorstellung des Buches. Zudem gehörten das Vorlesen eines fremden Textes und die Beantwortung von zwei Fragen dazu. Die Jury besteht aus erfahrenen Pädagogen und Vertretern der Elternschaft.

Der öffentliche Vorlesewettbewerb lockte viele Besucher an. Zum Lesefest gehörte wieder ein Bücherbasar, bestehend aus vielen gestifteter Büchern, deren Verkauf der Schulkasse zufließt. Viele Eltern hatten sich zur Ehrung eingefunden, die die Ergebnisse der Wettbewerbe mit Beifall bedachten. Die Sieger (Kaiser) und die Platzierten (Könige) wurden jeweils auf dem „Treppchen“ von der Rektorin vorgestellt. Zuvor hatte sich Konrektor Jan Meier bei den für die Aktion zuständigen Kolleginnen Mechtild Wolff und Tanja Fegers mit Blumen bedankt.

Bemerkenswert ist, dass seit Jahren die drei Töchter der Familie Zbir mit marokkanischen Wurzeln stets in der jeweiligen Klasse Lesekaiserin geworden sind.

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