Der Sinkflug des FC Inden/Altdorf hält weiter an

Von: hfs.
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Jülich. Auf Schadensbegrenzung war Bezirksligist FC Inden/Altdorf bei seinem Gastspiel in Eicherscheid aus. Nach Worten von Interimstrainer Peter Schüffler ist dies auch mit dem 0:4 bei der Germania geglückt.

„Der Klassenunterschied war nicht zu übersehen. Unser Gastgeber war uns in allen Belangen überlegen“, meinte ein ernüchtert wirkender Coach, der lediglich feststellte, dass man in den ersten 20 Minuten auf Augenhöhe gespielt hatte. „Aber mit keinem einzigen Torschuss im gesamten Spiel“, sagte Schüffler, der das Abwehrverhalten seiner Mannschaft als, um es vorsichtig zu formulieren, als unglücklich bezeichnete.

Sein Fazit: „Wenn man Geschenke verteilt, werden die von so einem erfahrenen und erstklassigen Gegner auch dankbar und eiskalt angenommen.“ So kam Eicherscheid bei zeitweisem Schneefall zu einem mühelosen 4:0-Heimsieg, bleibt mit einem Zähler Rückstand auf Spitzenreiter Kohlscheid hautnah dran am Geschehen um den Titel und den Aufstieg.

Für den FC Inden/Altdorf deutet allerdings alles auf Abstieg hin. Wie es mit dem seit über 30 Jahren auf Verbandsebene spielenden Verein weitergeht, darüber werden die zuständigen Gremien, so heißt es inoffiziell, in dieser Woche nach einer Lösung suchen. Mögliches auch angedachtes Szenario: Nach einem Abstieg wird auch die Option auf Kreisliga A nicht gezogen.

Man spielt in der neuen Saison, dann allerdings mit nur einer Senioren-Mannschaft im Verein, in der B-Liga. Dort rangiert die jetzige Reserve in Staffel 2 der Kreisliga C momentan mit 51 Punkten auf Platz 1, hat zwei Punkte Vorsprung vor Verfolger Pier-Schophoven. Aber zwei Spiele weniger absolviert. So deutet alles auf einen Aufstieg der Noch-Zweiten hin.

Für die Erstgarnitur – dem Vernehmen nach werden lediglich vier Spieler aus dem aktuellen Kader noch dem FC Inden/Altdorf die Treue halten – scheint die Abschiedstour in der Bezirksliga gekommen zu sein. Am Sonntag empfängt man Jugendsport Wenau im heimischen Merödgenstadion.

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