Jülich - Der Senioren Union interessante Perspektiven aufgezeigt

Der Senioren Union interessante Perspektiven aufgezeigt

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Parteifreunde unter sich: Frank Radermacher (v.l.), Patricia Peill und Wolfgang Gunia. Foto: Rolf Berns

Jülich. Zur Vorstellung ihrer Ideen und Ziele waren Patricia Peill, CDU-Kandidatin für die Landtagswahl am 14. Mai, und Frank Radermacher, seit vier Monaten CDU-Stadtparteivorsitzender in Jülich, bei der Senioren Union eingeladen. 90 Minuten lang boten sie interessante Zukunftsperspektiven.

Für Patricia Peill, promovierte Betriebswirtin, ist das wichtigste Thema, dem ländlichen Raum und Jülich eine wichtige Rolle und starke Stimme in Düsseldorf zu geben. „Dafür werde ich mich besonders einsetzen“, sagte die Kandidatin, die sich als Mitglied im Bundesvorstand der Frauen Union der CDU und Kreistagsabgeordnete auf ein gutes Netzwerk stützt.

„In Zeiten des dreifachen Strukturwandels unserer Region ist es wichtig, dass die Weichen für den Wandel in den kommenden fünf Jahren richtig gestellt werden.“ Dazu gehören für sie die Bereiche Wirtschaft und Arbeitsplätze, Innovation, innere Sicherheit, und als Mutter von vier inzwischen erwachsenen Kindern auch Schule, Bildung und Ausbildung. Selbst in einem landwirtschaftlichen Betrieb im Nordkreis Düren tief verwurzelt, sind ihr auch die Dörfer und der Erhalt der dörflichen Struktur ein besonderes Anliegen.

Vor Augen führte Patricia Peill eine eindrucksvolle Liste von Bereichen, in denen NRW im Vergleich zu anderen Bundesländern sehr schlecht dastehe oder gar das Schlusslicht bilde. Unter anderem nannte sie Wirtschaftswachstum, Arbeitslosigkeit, Aufklärungsquote bei der Kriminalität, Staus und innere Sicherheit. Hier setze die CDU mit ihrem Wahlprogramm Schwerpunkte.

Sie kritisierte auch die Landespolitik als „Politik der klebrigen Hände“ , weil Fördermittel des Bundes nicht ungekürzt an die Kommunen weitergegeben würden, sondern viel Geld auf Landesebene bleibe. Zudem sei es ein Unding, dass Landeszuschüsse für die Städte pro Kopf höher seien als für Kommunen im ländlichen Raum.

Jülichs neuer CDU-Chef Frank Radermacher präsentierte sich locker, tatkräftig und schwungvoll. Seit 2014 im Stadtrat, will der Familienvater auf den Rat seiner Frau nicht nur „kritisieren“, sondern aktiv gestalten. Seit 25 Jahren arbeitet er bei der Bundeswehr und hat es auf dem zweiten Bildungsweg bis zum Offizier gebracht. Eine seiner ersten Amtshandlungen war es, die CDU-Geschäftsstelle mit helfenden Händen aus den eigenen Reihen auf Vordermann zu bringen, wobei dem gelernten Schreiner seine handwerklichen Kenntnisse sehr gut zu Pass kamen.

Neben der Politik gilt seine Leidenschaft dem Sport, besonders dem Schwimmen, das er auch Kindern beibringt, sowie das Fahren von Oldtimer-Traktoren.. Für die anstehenden Wahlkämpfe ruft er alle Altersgruppen der CDU auf, sich aktiv zu beteiligen und nach Kräften einzubringen. Von alles umfassenden Plänen, wie einem „Masterplan“ hält er nicht viel. Er sei dabei, kleine an Themen ausgerichtete Gruppen, zu bilden, die konkrete Ideen und Projekte auf ein Gesamtziel ausgerichtet in Angriff nehmen, zum Beispiel die Bäderfrage.

Vorsitzender Wolfgang Gunia freute sich über den Besuch und die rege Teilnahme an der Diskussion, kündigte für die kommenden Montagsrunden den Beigeordneten Martin Schulz und Propst Josef Wolff an. Die Gäste wurden mit lebhaftem Applaus und einem kleinen Geschenk verabschiedet.

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