Der SC Ederen will sich erhobenen Hauptes verabschieden

Von: hfs.
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Jülich. Wenn morgen Nachmittag der SC Ederen die Gastgeberrolle gegen die Jülicher „Zehner“ einnimmt, dann wird es für ihn, jedenfalls zumindest für eine Saison lang, das letzte Spiel in der Kreisliga A sein.

„Mit dem Abstieg haben wir uns längst abgefunden. Wir blicken nur noch nach vorne, wollen im letzten Spiel eine anständige Leistung abrufen“, bekräftigt Trainer Georg Rothkranz. Er war nach dem letzten Auftritt, zu Hause gegen die ebenfalls abgestiegene Germania Burgwart, voll des Lobes für seine Jungs. Von einem Kader mit 20 Leuten fehlten zwar gleich elf Spieler verletzt oder berufsbedingt, hatte Rothkranz vor der Partie nachgezählt.

Dass er dennoch eine gute Mannschaft auf dem Platz hatte, hob er ausdrücklich hervor. „Die Jungs haben gekämpft, haben einen tollen Einsatz gezeigt. Dass wir unglücklich mit 1:2 verloren haben, ist die eine Sache. Die andere Sache ist aber die, dass ich acht Spieler hatte, die aus Ederen kommen. Und das macht einen als Trainer schon stolz“, berichtete Rothkranz. So wird auch morgen eine sehr junge Mannschaft auflaufen.

Mit vielen Eigengewächsen. „Es wäre schön, wenn wir etwas holen würden. Aber das Ergebnis ist für mich zweitrangig. Wenn die Mannschaft so auftritt wie gegen die Germania, dann bin ich zufrieden.“ Ob Rothkranz sich selbst wieder einwechselt, gemeinsam mit seinen Söhnen Leon und Simon auf dem Platz steht, lässt er noch offen.

Aus Sicht der Jülicher „Zehner“ steht nur ein Sieg an. „Doch, drei Punkte sind schon angesagt“, merkt Trainer Michael Hermanns an. Zurzeit Tabellenvierter, schielt SC Jülich 10/97 noch auf Platz 3. „Sollte das gelingen, wäre es ein schöner Saisonabschluss“, freut sich Hermanns mit seinen Spieler wieder „auf ein echtes Lokalderby“.

Da die Personalplanungen fast so gut wie abgeschlossen sind beim SCJ – insgesamt werden sechs neue Spieler den geplanten Umbruch einleiten –, blickt der SC-Coach hoffnungsvoll auf die zweite A-Ligasaison. „Denn die Mannschaft bleibt, bis auf zwei Abgänge, zusammen“, berichtet der Jülicher Übungsleiter.

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