Jülich - Der SC Ederen wartet weiter auf ein Erfolgserlebnis

Der SC Ederen wartet weiter auf ein Erfolgserlebnis

Von: hfs.
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Beim Derby im Karl-nipprath-Stadion behauptet Besim Hoti (l.) von den „Zehnern“ den Ball gegen Leon Rothkranz vom SC Ederen. Foto: Kròl

Jülich. Da gingen die Einschätzungen über die besseren Torchancen im Lokalderby zwischen den Jülicher „Zehnern“ und dem SC Ederen aber weit auseinander. Während SCJ-Obmann Robert Musiol die meisten Möglichkeiten zum Torschuss bei seinem Team sah, vertrat Ederens Trainer Georg Rothkranz da eine ganz andere Sichtweise.

„Besonders im zweiten Spielabschnitt hatten wir klar die besseren Chancen, wir hätten den einen Punkt mehr als verdient gehabt“, meinte er nach dem 0:2 im Karl-Knipprath-Stadion.

Dennoch machte Rothkranz seiner Mannschaft ein Kompliment: „Der Einsatz stimmte, das Zweikampfverhalten sowie die Laufbereitschaft. Wir hatten nur im Abschluss das Pech an den Fußballschuhen“, sagte er. Der Coach wechselte sich selbst ab der 65. Minute ein, weil nur Ersatzspieler zur Verfügung standen, die durch Grippe geschwächt waren.

Dass die Gastgeber in Dirk Räder auch einen hervorragenden Keeper haben, hob der Ederener Coach ebenfalls hervor. „Der hat einige Male sehr gut pariert, sonst wäre der Ausgleich schon gefallen“, urteilte er und ärgerte sich über das unglückliche Eigentor von Schregel. „Aber da kann man nichts machen, wenn man angeschossen wird.“ Rothkranz abschließend: „Objektiv gesehen waren wir die bessere Mannschaft, aber Jülich hat die Punkte kassiert.“

Wie Jülichs Spielertrainer Michael Hermanns die Partie gesehen hatte, machte er in zwei Sätzen deutlich. „Wir hatten einfach Glück, wir haben es versäumt, nach der frühen 1:0-Führung nachzulegen, denn ab der 25. Spielminute war unser Gast einfach besser. Er hätte mindestens einen Punkt verdient gehabt.“

Doch so reiste der SCE mit leeren Händen ab, was in den Augen von Trainer Rothkranz ärgerlich war. „Aber ich mache mir keine Sorgen, wir kommen da unten raus, meine Jungs brauchen einfach nur wieder ein Erfolgserlebnis.“ Was sein Pendant aus Jülich ähnlich sieht. „Ich verstehe nicht, dass der SCE da unten drin hängt. Aber wenn du einmal im Tabellenkeller stehst, dann hast du auch viel Pech. Und das hatte Ederen bei uns in vielen Situationen.“

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