Der Neue im Jugendtreff mit Potential

Von: Mira Otto
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Oliver Esser ist nun der neue Leiter des Städtischen Jugendheimes. Besonders die Kooperation ist für ihn ein großes Thema. Foto: Mira Otto

Jülich. Zwei Kinder spielen vor dem Städtischem Jugendheim in Jülich im Sonnenschein Fußball. In den Räumlichkeiten stehen weitere Jugendliche am Billiard- und Kickertisch oder sitzen vor der Konsole und „zocken“. Aus einem anderen Raum ertönt laute Musik.

Dazwischen steht Oliver Esser. Nach Monaten der Vakanz ist mit ihm seit Anfang April die Stelle des Jugendheimleiters besetzt worden.

„Momentan muss ich erstmal alles kennenlernen“, sagte er zu seiner neuen Position. Das heißt allerdings nicht, dass Esser in Punkto Jugendarbeit ein unbeschriebenes Blatt ist.

Von 2000 bis 2015 war Oliver Esser Mitarbeiter der Neusser Kinder- und Jugendeinrichtung „Kontakt Erfttal“. Darüber hinaus war er währenddessen zeitweise als Sozialarbeiter an der Gebrüder-Grimm-Schule in Neuss tätig. Daraufhin zog es ihn in einen Bethanien-Kinderdorf in Bergisch Gladbach, wo er als Gruppenleiter arbeitete.

Nun hatte er sich auch um die Stelle als leitende Kraft im Jugendheim Jülich beworben, weil er in dieser Funktion „mehr bewegen und gestalten kann“.

Dabei hat Oliver Esser genaue Vorstellungen, wie er das Städtische Jugendheim prägen möchte. „Ich bin davon überzeugt, dass unser Jugendtreff voller Potential steckt. Als erstes muss sich in unserer Einrichtung ein strukturierter, geregelter Tagesablauf festigen, aber das ist eine Sache der Entwicklung.“

Besonders die Kooperation mit dem Umfeld des Jugendheimes steht für Esser hoch im Kurs. „Der Lernprozess reicht bei Kindern über Fächer wie Deutsch oder Mathe weit hinaus. Deswegen werde ich die Kooperation mit den umliegenden Schulen suchen, um mit ihnen hoffentlich verschiedene Projekte durchzuführen“, sagt der Leiter des Jugendheimes hierzu. Als Beispiel benannte Esser an dieser Stelle den Kochkurs der Einrichtung, der unter anderem die Sozialkompetenz der Besucher stärke.

Auch einen angeregten Austausch und Zusammenschluss mit den Jugendtreff Roncalli-Haus will Esser. „Wenn wir die Kräfte der Jugendarbeit bündeln, können wir schlicht mehr erreichen“, begründete er. Einen ersten Kontakt habe es bereits gegeben.

Über den neuen Chef in der städtischen Einrichtung sagte Mitarbeiter Jürgen Mommertz: „Wir haben mit Oliver Esser einen Leiter mit Erfahrung, und ich habe einen durchaus positiven, ersten Eindruck.“

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