Der kleine Zirkus „Roncalli“ gastiert im Andreas-Haus

Von: mio
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Lich-Steinstraß. Im Andreashaus in Lich-Steinstraß eröffnete der Jugendtreff Roncalli-Haus anlässlich der Sommerferienspiele die Manege. Mit dem Thema Zirkus hatten 34 Kinder von sechs bis zwölf Jahren mit der Hilfe von einem dreizehnköpfigem Team die Chance, gestalterisch tätig zu werden und eine eigene Show auf die Beine zu stellen.

„Ich bin immer wieder erstaunt, wie schnell Kinder kreativ werden können“, sagte Sascha Römer, der Leiter des Jugendtreffs, zu dem bunten Treiben: „Jeder kann hier seine eigene Nummer entwickeln und damit etwas erreichen.“

Doch gehören zu einer Aufführung nicht nur die Acts, sondern auch das richtige Bühnenbild. Dem entsprechend wurde erst mal reichlich gebastelt. Auf papierenen Platten wurden Zirkuszelte aufgemalt, die schließlich das Theater und den äußeren Hof des Andreashauses schmückten. Mehr noch wurde der Schauplatz der Aufführung mit einem Zirkuszelt überdacht. Darüber hinaus wurden selbst gebastelte Requisiten für den Löwendompteur gefertigt und Kostüme und die passende Gesichtsbemalung ausgesucht.

Neben den Vorbereitungen auf die abschließende Darbietung unternahm das Roncalli-Haus mit den Jungen und Mädchen zwei Ausflüge.

So wurde das Bubenheimer Spieleland in Nörvenich besucht, wo besonders das Maisfeld und die Wasserrutsche, wie einige Artisten berichteten, beeindruckte.

Am Tag darauf machte die Gruppe den Brückenkopf-Park unsicher. Dazu sagte die 15-jährige Leia, die dem Leiter Römer während der Woche als Betreuerin zur Seite stand: „Bei der Hitze wurde die dort vorhandene Wasserspiellandschaft von den Kindern reichlich genutzt.“

Am Ende des letzten Tages der Ferienspiele öffneten sich im Andreashaus auch für die Eltern Tor und Tür zur Zirkusaufführung. Eröffnet wurde die Präsentation von den Akrobaten „Sieben Riesen“, die in einer menschlichen Riesenpyramide endete. Nach frenetischem Applaus folgte eine Hip- Hop-Darbietung von drei Jugendlichen zu dem Titel „Love More“ von Chris Brown.

Danach betraten Löwe und Dompteur, beide von Kindern gespielt, die Bühne. Dem schlossen sich die Körperkünstler „Die Fantastischen Vier“ an, die statische Figuren wie das „Flugzeug“ vorführten. Bei dieser Figur wird ein Akrobat in die Luft gehalten. „Ich hatte vor der Vorstellung Lampenfieber“, sagte die siebenjährige Alina, die bei den „Fantastischen Vier“ mitwirkte.

Nach einem weiteren Tanz fuhren mehrere, kleine Stuntfahrer mit Einrädern auf die Bühne und führten ihre Tricks vor. „Das hat sehr viel Spaß gemacht und war für mich das beste während der ganzen Woche“, berichtete Einradfahrerin Jana (8).

Danach wurde das Publikum nach draußen gebeten, wo zwei Gruppen ihr Können auf der Slackline (das Balancieren auf einem Seil) bewiesen. Nicht zuletzt wurde das anschließende, traditionelle Grillfest von drei Kindern mit einem kleinen, gereimten Spruch eröffnet. Bis in den späten Abend qualmten die Grills im Hof des Andreashauses während des Abschlussfestes um die Wette.

„Eine sehr kreative und lebendige Woche, die uns Betreuern wie auch den Kindern sehr viel Spaß gemacht hat. Ohne unser tolles Team wäre dies nicht möglich gewesen“, zog Sascha Römer sein rundum positives Fazit und fügte an: „In diesem Zusammenhang möchte ich mein Küchenteam erwähnen, welches jeden Tag für die Kinder frisch gekocht hat.“

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