Der Kampf um jeden Punkt zahlt sich am Ende aus

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Inden/Altdorf. Die Pankratius Sportschützen (PSS) Inden/Altdorf traten zu den letzten beiden Wettkämpfen in der 2. Bundesliga-West an. Hierfür ging es diesmal zum SV Wissen in den Westerwald. Gegener der PSSler waren der Gastgeber und die SSG Kevelaer.

Knapp unterlegen

Gegen den SV Wissen begann die Partie durchwachsen, gegen Ende legten die PSSler aber noch mal einen Zahn zu, so dass Saskia Lüssem auf Setzplatz 1 ihren Einzelpunkt mit 387:388 nur knapp gegen Kevin Zimmermann abgeben musste. Im Gegenzug konnte ihre Mannschaftskameradin Lara Heiden mit 386:385 Ringen knapp die Oberhand behalten. Auch Laura Schulz auf Setzplatz 3 machte alles richtig und sicherte mit 391:390 Ringen den zweiten Einzelpunkt für die Inden/Altdorfer.

Melanie Rehfisch auf Setzplatz 5 musste sich mit 382:384 Ringen geschlagen geben. Es kam jetzt also alles auf das Duell zwischen David Schumacher (Inden/Altdorf) und Julia Neuhoff (Wissen) an. Beide hatten in ihrem Wettkampf 385 Ringe geschossen und durften somit in die Verlängerung. Hier behielt die junge Wissenerin vor gut 300 Zuschauern mit 10:7 die Oberhand, so dass die Inden/Altdorfer die Partie gegen den Wissener SV mit 3:2 verloren.

David Schumacher: „Ich konnte mein Herz schlagen sehen.“ Die beiden gewonnen Einzelpunkte sollten sich für die Inden/Altdorfer am Ende aber noch als sehr wichtig herausstellen.

In der zweiten Partie des Tages traten die PSSler gegen die Zweitvertretung der SSG Kevelaer an. Hier musste sich Saskia Lüssem auf Setzplatz 1 gegen eine stark schießende Birgit Lohmann überraschend deutlich mit 394:386 Ringen geschlagen geben. Lara Heiden zog gegen Jacquelyne Rappenhöner mit 388:389 nur knapp den Kürzeren.

Laura Schulz schoss wieder bärenstark und behielt mit 392:389 Ringen gegen Denise Faahsen die Oberhand. Melanie Rehfisch konnte im zweiten Durchgang überzeugen, indem sie ihren Wettkampf trotz einer „6“ noch mit starken 387 Ringen beendete und somit Markus Bauer (382) deutlich schlug. Trotz der starken Leistungen der jungen Inden/Altdorfer Truppe ging auch hier der Kampf mit 3:2 Punkten an den Gegner.

In der Endabrechnung kam den Inden/Altdorfern aber ihre Verbissenheit zugute, auch in aussichtslosen Partien um jeden Einzelpunkt zu kämpfen. Da sie in der Mannschaftspunktwertung mit 4:10 Mannschaftspunkten genauso viele Punkte auf dem Konto hatten wie der SV Erdbach, die Schießfreunde Emsdetten und die SSG Kevelaer II, kam es für die Tabellenplatzierung auf das Verhältnis der Einzelpunkte an.

Hier lag das Team aus Inden/Altdorf mit16:19 Einzelpunkten vor allen drei Mitkonkurrenten und schob sich in der Tabelle auf Platz 5 vor. Der Platz ist gleichbedeutend mit dem sicheren Klassenerhalt.

Sehr zufrieden

Der erste Vorsitzende des Vereins, Gottfried Crützen, war mit dem Abschneiden der jungen Mannschaft sehr zufrieden: „Es war für alle die erste Saison in der 2. Bundesliga. Den Klassenerhalt haben uns viele nicht zugetraut. Aber unsere Trainerin Nina Hölzen und Betreuer Helmut Lüssem haben es geschafft, die Mannschaft in den entscheidenden Situationen genau richtig einzustellen, um die entscheidenden Punkte zu holen.“

Weite Wege unternommen

Doch auch dem Umfeld zollte der Vorsitzende Anerkennung: „Wir möchten uns auch bei den zahlreichen Vereinsmitgliedern bedanken, die in der Saison weite Wege auf sich genommen haben um unser Team – teilweise sehr lautstark – anzufeuern. In dieser Liga kann jeder jeden schlagen. Vor allem ist es wichtig, um jeden Einzelpunkt zu kämpfen. Denn wenn die Partie schon verloren geht, dann soll sie nur knapp verloren gehen. In der nächsten Saison werden wir dann beweisen, dass wir nicht nur gut verlieren, sondern auch gut gewinnen können.“

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