Der Integrationsrat mischt sich seit drei Jahren ein

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Treffen im Jülicher Stadtteilzentrum Nordviertel: der Jülicher Integrationsrat mit Engin Sakal (vorne rechts) vom Landesintegrationsrat. Foto: Stadt Jülich/ A. El Kholy

Jülich. 2014 wurde der Integrationsrat der Stadt Jülich für seine zweite Amtszeit bis 2020 gewählt. Im März 2017 zogen Mitglieder des Integrationsrates gemeinsam eine erste Zwischenbilanz. Dazu traf sich die gewählte kommunalpolitische Vertretung aller Migranten der Stadt Jülich zu einer Klausursitzung im Stadtteilzentrum Nordviertel.

Zunächst gab die Geschäftsführung des Integrationsrates (Amt für Familie, Generationen und Integration) einen Tätigkeitsbericht über die Arbeit des Integrationsrates für die Amtsperiode Juli 2014 bis März 2017.

Der Integrationsrat setzte sich im Rahmen der Organisation und Beteiligung an wichtigen kulturellen Veranstaltungen und Projekten wie „Jülich hat Talente 2015 und 2016“, „Interkulturelle Woche 2015 und 2016“ sowie das „Fest der Kulturen 2013 und 2015“ ein für ein lebendiges Miteinander der Kulturen in Jülich und die Förderung der Integration Zugewanderter.

Als Experten eingeladen

Kommunalpolitisch stellte der Integrationsrat Anträge an den Stadtrat zur interkulturellen Öffnung der Verwaltung und zum Beitritt der Stadt Jülich zur EU-Städtekoalition der UNESCO gegen Rassismus. Beide Anträge wurden vom Rat der Stadt beschlossen. Darüber freuen sich die Integrationsratsmitglieder sehr. Der Integrationsrat wird mit seiner Expertise zum Thema Integration regelmäßig eingeladen zu Arbeitskreisen, die sich mit Themen wie Flüchtlingsintegration in Stadt und Kreis befassen. Auch nimmt er regelmäßig teil am „Nachbarschaftsdialog“, einem Austausch des Jülicher Forschungszentrums mit Institutionen und Gruppen Jülichs.

Im zweiten Teil der Klausursitzung befassten sich die Mitglieder des Integrationsrates mit ihrem eigenen Rollenverständnis als gewählte Vertreter der Migranten in Jülich. Referent Engin Sakal, der Geschäftsführer des Landesintegrationsrates, erläuterte die gesetzliche Grundlage der Integrationsräte in NRW, den § 27 der Gemeindeordnung NRW.

Im Anschluss stellte er anhand von Beispielen anderer kommunaler Integrationsräte (Stadt Köln und Stadt Dormagen) verschiedene Möglichkeiten vor, wie die kommunalpolitische Arbeit der Integrationsräte vor Ort gestaltet werden kann. Am Ende der dreistündigen Klausursitzung waren sich alle Teilnehmer einig, dass sie sich zu einer weiteren Klausursitzung treffen wollen, um sich zum Thema kommunalpolitischer Mitgestaltung fortzubilden und Arbeitsschwerpunkte für die verbleibende Amtszeit des Integrationsrates zu definieren.

Moderiert und begleitet wurde die Veranstaltung von Beatrix Lenzen und Frank Muckel, beide sind Mitarbeiter im Amt für Familie, Generationen und Integration. Anne-Marie Höthker, Vorsitzende des Integrationsrates, zeigte sich sehr zufrieden mit dem lebendigen Austausch der Integrationsratsmitglieder und der inhaltlichen Vorbereitung der Klausursitzung.

Informationen zum Integrationsrat sind zu erhalten im Amt für Familie, Generationen und Integration unter der Telefonnummer 63239 oder E-Mail: BLenzen@juelich.de.

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