Der Innungssieger der Fleischer kommt aus Jülich

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Will lieber etwas Handwerkliches machen: Simon Claßen. Foto: Jansen

Jülich. Der beste Fleischer-Geselle der Innung Aachen kommt in diesem Abschlussjahr aus Jülich: Simon Claßen hat sowohl den schriftlichen als auch den praktischen Teil seiner Ausbildung mit der Bestnote 1 abgeschlossen. Und das, obwohl er eine auf zwei Jahre verkürzte Ausbildung absolviert hat.

Das könnte daran liegen, dass Claßen familiär vorbelastet ist: „In unserer Familie hat es viele Fleischer gegeben“, sagt der junge Mann, der zuvor das Abitur am Gymnasium Zitadelle abgelegt hat. Ein Studium aufzunehmen hatte er überlegt und kurz damit begonnen. „Ich habe aber schnell gemerkt, dass ich lieber etwas Handwerkliches machen will“, sagt Claßen.

Die Ausbildung hat er in Aachen gemacht, derzeit arbeitet er im elterlichen Betrieb an der Jülicher Nordstraße. Aber nicht mehr lange: Am 25. Juli beginnt er mit der Meisterschule. Danach plant er, in anderen Betrieben mitzuarbeiten, unter anderem bei einem Koch in die Töpfe zu schauen.

Die Rückkehr in den elterlichen Betrieb ist geplant, Simon Claßen will die Philosophie seines Vaters Franz-Peter fortführen. „Wir sehen uns als Fleisch-Veredler“, sagt der Junior. Die Tiere suchen sie auf ihnen bekannten Bauernhöfen aus, um eine gute Haltung zu garantieren. „Den Preiskampf, alles so billig wie möglich anzubieten, machen wir nicht mit. Unsere Kunden wissen das zu schätzen“, sagt Claßen. 

Die Ausbildungsplattfom in der Region Aachen, Düren und Heinsberg: acubi.de

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