Der Hundestrand ist außer Kontrolle geraten

Von: ahw
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Jülich. Die IG Barmener Driesch stand bei der jüngsten Sitzung des Jülicher Planungs-, Umwelt- und Bauausschusses zwar auf der Agenda, doch brauchte das Gremium dazu keine Beschlüsse zu fassen. Das irritierte offenbar manche Ausschussmitglieder.

Denn das, was Prof. Klemens Schwarzer als IG-Vorsitzender vortrug, schrie im Grunde danach, eine Entscheidung zum Hundebadestrand am Barmener See zu treffen.

„Der Hundestrand muss geschlossen werden“, sagte Schwarzer, der von katastrophalen Zuständen berichtete. Die weithin bekannte Einrichtung, für die auch auf der Homepage der Stadt Jülich geworben wird, habe sich inzwischen verselbstständigt. So berichtete der Vorsitzende von bis zu 200 Hunden pro Tag, die sich im und am See tummeln. Das habe unter anderem zur Folge, dass „Barmener schon lange nicht mehr dort hingehen“. Erst am 2. August habe er 18 Hunde am Strand gezählt, der total verkotet sei – „auf jedem Meter liegt ein Haufen“.

Neben dem Hygiene-Problem gebe es auch Gefahren durch Konflikte mit den oft frei laufenden Vierbeinern untereinander und mit Menschen am zivilen Badestrand, die nicht voneinander getrennt sind. Der Bitte aus Barmen, die Werbung für den Hundestrand auf der Jülich-Seite zu entfernen, sei bislang nicht entsprochen worden, klagte Schwarzer.

Ausschussvorsitzender Heinz Frey, der ebenfalls der IG Barmener Driesch angehört, ergänzte dessen Ausführungen mit dem Hinweis, dass die IG im Gespräch mit Behörden ist, um eine Lösung zu erarbeiten.

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