Lich-Steinstraß - Der Germanen-Trainer fordert: „Nachlegen“

Der Germanen-Trainer fordert: „Nachlegen“

Von: tm
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Einsatz, wie ihn in dieser Szene Ali Makki (r.) zeigt, erwartet der Trainer von der gesamten Elf. Foto: Kròl

Lich-Steinstraß. Der Trainer möchte gern nachlegen mit seiner Mannschaft, und zwar schon heute Abend (19.30 Uhr), wenn Germania Lich-Steinstraß den VfL Vichttal im Möhnewinkel empfängt.

Grund für Optimismus gibt es seit dem vergangenen Sonntag, an dem die Germania bravourös Westwacht Aachen mit 3:1 schlug. Endlich einmal war Lich-Steinstraß recht früh in Führung gegangen (12.), statt einem Rückstand hinterher zu laufen, wie in zahlreichen Partien vorher. Nach dem Treffer von Markus Neuber durch einen Handelfmeter ließen die Germanen allerdings deutlich nach, sehr zum Missfallen des Trainers. „Das hat mir gar nicht gefallen“, klagte Schönen. Die Gäste aus Aachen wurden stärker. Torhüter Robert Gase musste seiner Mannschaft den Ausgleich mehrfach retten. Erst der zweite Treffer durch Ersan Kocyigit kurz vor der Pause verschaffte ein kleines Polster.

Der Anschlusstreffer der Aachener kurz nach Wiederanpfiff (55.) machte die Partie jedoch erneut offen. In dieser Phase besann sich die Mannschaft aus dem Jülicher Vorort jedoch auf Tugenden wie Einsatzbereitschaft und Willen. Statt eines möglichen Ausgleichs schaffte Seyit Ceylan das 3:1 (78.).

„Es wäre schön, wenn wir heute nachlegen“, sagte Werner Schönen, der vor allem jedoch den Blick auf den Sonntag richtet, wenn Lich-Steinstraß zu Germania Burgwart Bergstein reist. Gegen Vichttal erhofft sich Schönen eine ausgeglichene Partie. Die Gäste rangieren allerdings in der Tabelle höher. Aber: „Spielerisch gute Mannschaften liegen uns mehr.“ Die sehr gute Truppe des VfL verfüge mit Patrick Schnier über den besten Mittelfeldspieler der Liga.

Deshalb fordert der Coach von Germania Lich-Steinstraß die gleiche Einsatzbereitschaft von seinen Spielern wie am vergangenen Sonntag. Dies wird noch bedeutsamer, da der Platz im Möhnewinkel tief sei und den Akteuren mehr Energie abverlange. Zumindest personell kann die Germania aus dem Vollen schöpfen. Bis auf Johannes Uerlichs sind alle fit.

Mit dem Spiel tritt Germania Lich-Steinstraß in die heiße Phase der Saison ein. Derzeit rangiert die Mannschaft in der Tabellenmitte. Der Abstand nach unten gibt jedoch keinen Anlass zur Sorglosigkeit. Deshalb möchte Trainer Werner Schönen auf jeden Fall gegen Vichttal „ein Pünktchen“ einfahren. Mindestens eins.

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