Der Frühjahrsputz in Aldenhoven aktiviert viele Bürger

Von: gre
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Bemerkenswert groß war die Beteiligung am Frühjahrsputz in Siersdorf. Über 50 Helfer waren erschienen, darunter Bürgermeister Ralf Claßen mit seiner Ehefrau und Ortsbürgermeister Franz-Josef Errens. Foto: Greven

Aldenhoven. „Frühjahrsputz“ ist eine althergebrachte Gepflogenheit im privaten Bereich. Wenn pünktlich nach dem kalendarischen Frühlingsanfang draußen das Grün sprießt und die ersten Narzissen leuchten, beginnen die Aufräumarbeiten in den Gärten.

Das ist auch das Signal, einen Blick in das Umfeld zu richten. Auf den Straßen, Wegen, Plätzen, Bachböschungen hat sich im Laufe des Winters mancher Unrat angesammelt oder ist hier klammheimlich abgelegt worden. Ihn zu beseitigen, ist unbestritten Angelegenheit der Gemeinden. Daran besteht kein Zweifel.

Aber mit den geschrumpften Finanzen ist auch das Personal in den gemeindlichen Bauhöfen deutlich verringert worden. Größer geworden sind parallel dazu die zu unterhaltenden öffentlichen Grünflächen, die immer mehr Pflegearbeiten bedeuten.

Deshalb ist es nicht verwunderlich, wenn die Kommunen die Bevölkerung um Mithilfe bei einer einmaligen Säuberungsaktion bitten. Hierzu hatte die Gemeinde Aldenhoven die Bürger und stellvertretend die örtlichen Vereine und Gruppierungen zur Mitarbeit aufgerufen. „Wir räumen auf“ – unter diesem Motto stand die Aktion, die am vergangenen Samstag in allen Ortschaften der Gemeinde auf dem Plan stand.

Erfreulicherweise hatten sich in allen Orten viele Bürger bei gutem Wetter und prächtiger Stimmung zum Mittun angesprochen gefühlt. Nicht nur Männer und Frauen waren dabei, auch viele Kinder, so zum Beispiel eine größere Gruppe der Siersdorfer Pfadfinder.

Mit blauen oder grauen Säcken, Arbeitshandschuhen und zum Teil mit Zangen oder selbst gebastelten Stäben mit Nagelspitze bewaffnet, wurden die Helfer vom jeweiligen Ortsbürgermeister gruppenweise an die Arbeit gesandt. Dem Ortsbürgermeister war es auch vorbehalten, die Gruppeneinteilung und den räumlichen Arbeitsbereich vorzunehmen. Nach getaner Arbeit wartete ein Imbiss auf die Helfer.

„Insgesamt wurden rund 40 Kubikmeter Müll eingesammelt“, informierte Bürgermeister Claßen auf Anfrage über das Ergebnis der Säuberungsaktion, „darunter Matratzen, Fernseher, Sessel, Stoßstangen, volle Altölkanister und Zeitungsbündel“. Wie der Bürgermeister weiter berichtete, hatte die Kita Regenbogen aus Termingründen bereits am Freitag beim Beseitigen von Unrat angepackt.

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