Rurdorf - Der FC Wegberg-Beeck holt seinen 4. Sommer-Cup

Der FC Wegberg-Beeck holt seinen 4. Sommer-Cup

Von: hfs.
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29. Rurdorfer Sommer-Cup um den Pokal der Sparkasse geht an den FC Wegberg-Beeck (links). Borussia Freialdenhoven hatte im Endspiel klar das Nachsehen. Foto: Kròl
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Aus und vorbei der Traum vom 11. Finalsieg. Borussia Freialdenhoven geht mit 4:0 gegen Wegberg-Beeck unter. Foto: Kroll

Rurdorf. Sich für die 0:1-Vorjahresniederlage im Finale um den Rurdorfer Sommer-Cup zu revanchieren, diese Chance verpatzte die Borussia aus Freialdenhoven in der Neuauflage des Endspiels gegen den FC Wegberg-Beeck gründlich. Mit 0:4 ging die Elf von Trainer Winnie Hannes des Wortes baden.

Die Freialdenhovener Fans waren sichtlich enttäuscht, aber auch die Verantwortlichen, angefangen bei den Betreuern bis hin zum Cheftrainer. „Wenn man so schlecht spielt, dann hat man es nicht verdient zu gewinnen“, moserte nach dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Benjamin Bläser Borussen-Trainer Winnie Hannes. Er sprach von einer völlig verdienten Niederlage. Obwohl, so räumte er ein, dem 0:2 ein klares Foulspiel, kurz danach ein für die Borussia nicht gegebener Elfmeter dem Spiel vielleicht ja noch eine Wende gegeben hätten.

Trainer-Philosophie hin oder her, Freialdenhoven war an diesem Finaltag einfach nicht in der Lage, eine gut abgestimmte Wegberg-Beecker Elf auch nur annährend in Schwierigkeiten zu bringen. Rechnet man die Torchancen hoch, war der Abo-Cup-Sieger mit vier Treffern noch gut bedient.

Der Borussen-Sturm konnte sich allerdings nur ein einziges Mal in Szene setzen. In der 65. Minute fischte FC-Torhüter Friedel Henßen einen Flachschuss von Wolfgang Nock aus der Torecke. Ansonsten Fehlanzeige in Sachen Torszenen, Henßen erlebte einen ruhigen Tag. Kurzfristig musste der 42-jährige Trainer zwischen die Pfosten, da sich Stammkeeper Stefan Zabel verletzt hatte und Ersatzmann Torben Fritzsche – er kommt vom FC Rurdorf – urlaubsbedingt nicht zur Verfügung stand.

Apropos Urlaub. Den so hieß es, genießen zurzeit auch die Borussenspieler Domgörgen, Szymczewski und Sambou. Eine unglückliche Planung, denn laut Hannes sind es gerade diese drei Akteure, „die uns in der Meisterschaft in einem anderen Licht zeigen“. So aber stand der hiesige Mittelrheinligist an diesem 29. Finaltag ganz im Schatten des Liga-Konkurrenten, der von Beginn an zeigte, dass man sich erneut mit dem Sommer-Cup schmücken wollte.

„An unserem Sieg gibt es bestimmt keinen Zweifel. Wir hatten die Partie von Anfang an jederzeit im Griff, und ich finde, das 4:0 war auch nicht zu hoch“, freute sich Henßen, der anschließend mit seiner Mannschaft nicht nur die Sektdusche genoss, sondern auch ausgiebig feierte. „Dazu habt ihr auch allen Grund, ihr seid der verdiente Pokalsieger“, bescheinigte Franz-Peter Breuer als Vorsitzender des FC Rurdorf, der in seinen Dank beide Endspielteilnehmer, Betreuer, Schiedsrichter und die Zuschauer einschloss.

Lob an das Helferteam

Von spannenden Spielen, die man bei der zweiwöchigen Sportwoche in Rurdorf erlebt habe, sprach Schirmherr Uwe Willner, stellvertretender Sparkassenchef, der insbesondere Cheforganisator Breuer mitsamt seiner Mannschaft lobte. „Dadurch werden erst die Grundlagen für so ein sportliches Highlight gelegt“, meinte Willner, um dann zusammen mit Stadionsprecher Uwe Gerresheim den Pokal samt Scheck an Arian Bergkigt als Mannschaftsführer des FC zu überreichen.

Den etwas kleineren Scheck nahm Fabian Jopek von den Borussen entgegen. Die erwiesen sich als fairer Verlierer, gratulierten Wegberg-Beeck zum wiederholten Sieg. Um aber auch über die Niederlage zu reden. „Es war kein Rückschlag“, meinte Hannes, fügte aber hinzu, dass gerade der Sturm die Schwachstelle gewesen sei. „Und wenn man in der Abwehr solche eklatanten Fehler macht, dann kann man auch nicht gewinnen“, resümierte der Borussen-Coach, der noch drastischer wurde. „Wir haben schon gegen Gerderath im Halbfinale Sch.... gespielt, und dies hat sich im Endspiel fortgesetzt.“

Für Wegberg-Beeck, das unter Böllerschüssen feierte, versprach Kapitän Bergkigt, „im nächsten Jahr gerne wieder kommen“ zu wollen. Die Einladung kommt sicherlich, denn der 30. Sommer-Cup wurde noch am Finaltag terminiert. „Wir arbeiten gerne weiter mit Ihnen zusammen“, meinte Schirmherr Uwe Willner, dessen Wort im Jahre 2014 noch mehr Gewicht hat. Dann ist er Chef der Sparkasse.

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