Der Ersthelfer ist das wichtigste Glied der Kette

Von: SaS.
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Ausbilder Hans-Joachim Gutschm
Ausbilder Hans-Joachim Gutschmidt demonstriert die richtige Wiederbelebungstechnik. Foto: Schönborn

Jülich. Auf der Straße bricht ein Mensch zusammen und bleibt reglos liegen, die Passanten bemerken nichts oder lassen es sich nicht anmerken. Vage Erinnerungen an den Erste-Hilfe-Kurs für den Führerschein melden sich.

Wiederbelebung, stabile Seitenlage, aber bevor man da etwas falsch macht, überlässt man es lieber jemandem mit Ahnung. Wenn jeder so denkt, wird es für den Verunglückten jedoch gefährlich, deshalb hat der Kreisverband Jülich des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) mit dem „Tag der Ersten Hilfe” die Möglichkeit geboten, sein eigenes Wissen zu testen und aufzufrischen.

„In der Rettungskette von Erste Hilfe, Rettungsdienst und Krankenhaus kommt dem Ersthelfer die größte Wichtigkeit zu”, erklärt Ausbildungsleiter Volker Derichs, „bereits nach drei Minuten Atemstillstand kommt es zu irreparablen Hirnschäden. So schnell ist kein Krankenwagen, wenn also keine Erste Hilfe stattfindet, kann auch der Notarzt den Patienten nicht mehr retten.”

Umso wichtiger ist es also, dass sich der Einzelne in diesem Bereich fit hält und sicher agieren kann, wenn seine Hilfe gebraucht wird. Hierbei können Kurse und Internetangebote der DRK helfen.

Neben der Möglichkeit die stabile Seitenlage, die Helmabnahme und das Vorgehen bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand neu zu entdecken, bot das DRK die Möglichkeit, einen automatisierten elektronischen Defibrillator (AED) kennenzulernen.

Im Ernstfall kann dieses Gerät von jedem Ersthelfer bedenkenlos eingesetzt werden, da es nur korrekt über zwei Kontakte platziert und aktiviert werden muss. Anweisungen, Kontrollen und das Überprüfen des Herzschlags übernimmt die Maschine selbst.

Auch den Jüngsten bot das DRK mit der Besichtigung eines Krankenwagens und Kinderschminken ein interessantes Angebot.

Wer nicht bis zum nächsten Unfall warten will, um anderen zu helfen, kann auch eine der vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten beim DRK übernehmen. Hier können unverbindliche Hilfen wie das Blutspenden, aber auch verantwortungsvolle Aufgaben wie Behindertenfahrten oder den Hausnotruf übernehmen.
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