Dennis Vlaminck liest aus seinem jüngsten Mittelalter-Krimi

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Mit „Das schwarze Sakrament“ schrieb Dennis Vlaminck seinen dritten Historienkrimi. Foto: Verlag

Jülich. Eine Autorenlesung mit Dennis Vlaminck findet am Montag, 9. November, um 19.30 Uhr, in der Buchhandlung Fischer in Jülich, Kölnstraße, statt. Er hat mit seinem dritten Mittelalter-Krimi „Das schwarze Sakrament“ wieder eine packende Story geschrieben. Vieles an der Geschichte hat einen authentischen Hintergrund und ist nicht nur für Fans von Köln-Krimis eine lohnende Lektüre.

Das Rheinland im Jahr 1248: Aus den Brandtrümmern des alten Kölner Doms steigt noch Rauch auf, da ereignet sich ein mysteriöses Verbrechen im kleinen Bauernörtchen Mundt, das zur Grafschaft Jülich gehört. Nahezu alle Bewohner liegen tot, aber äußerlich unversehrt in der Dorfkirche, die dem Kölner Erzbischof untersteht. Nur ein Säugling und der Priester haben überlebt. Kurz zuvor waren in Mundt drei Kinder ertrunken. Haben sie als Untote, Neuntöter oder Nachzehrer genannt, die Menschen aus dem Ort getötet? Ein brisanter Fall für den Kölner Büttel Konstantin, der ihn nicht nur in seine alte Heimat Kaster zurückführt, sondern auch in die persönliche Vergangenheit, mit der er schon abgeschlossen glaubte.

Ein halbes Jahr hat der gebürtige Jülicher für die Story recherchiert und als Bedburger seine intimen Ortskenntnisse genutzt. Vieles an der Geschichte hat einen authentischen Hintergrund. Den Ort Mundt gab es wirklich, wenn er auch heute Mündt heißt, ebenso wie den legendären Irmundus-Weiher ganz in der Nähe. Und auch die Konflikte zwischen der Grafschaft Jülich und dem Kölner Erzbischof sind verbrieft. Erfunden sind nur die Kriminalgeschichte und viele der handelnden Personen.

Herzerfrischende Sprache

Mal spannend, mal amüsant – Vlaminck versteht es, seine Leser zu unterhalten, auch diejenigen, die keine Fans von Mittelalter-Krimis sind. Seine Sprache ist alles andere als altbacken, sondern herzerfrischend. Die Bildsprache Vlamincks ist köstlich.

Dennis Vlaminck wurde 1970 in Jülich geboren. Er studierte Germanistik, Philosophie und Politikwissenschaften. Er war Redakteur der Kölnischen Rundschau und arbeitet heute als freier Journalist und Autor. Vlaminck lebt in Bedburg.

„Das schwarze Sakrament“ ist sein dritter Mittelalter-Krimi. Zuvor verfasste er 2008 „Reliquiem“ und 2011 „Domfeuer“, die ebenfalls im Emons-Verlag erschienen sind. Karten zu der Lesung sind im Vorverkauf in der Buchhandlung Fischer oder unter www.fischer-juelich.de zum Preis von 8 Euro erhältlich.

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