Denkwürdiges Finale bei den Tennis-Stadtmeisterschaften in Jülich

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Die Sieger und Zweitplatzierten der Tennis-Stadtmeisterschaften: (v.l.n.r.) Franz Fink, Marius Röttig, Yannic Hilgers, Max Gompper und Oliver Mork. Foto: Simon Hintzen

Jülich. Letztendlich waren am Ende des Tages alle, sowohl Spielerinnen und Spieler als auch die Turnierleitung, trotz ein paar kurzer, aber durchaus starker Regenschauer zufrieden. Vergangenen Samstag sind die 2. Offenen Jülicher Stadtmeisterschaften unterstützt von Intersport Mulack mit den Endspielen zu Ende gegangen. Und diese haben gehalten, was man sich von ihnen erwartet hatte.

Gerade die Endspiele der Herren A- und B-Konkurrenz boten Tennis auf allerhöchstem Niveau. Dadurch, dass beide Spiele parallel stattfanden, wussten einige der Zuschauer gar nicht, bei welchem der Matches sie zuschauen sollten. Spannung, tolle Ballwechsel und hochklassiges Tennis hatten beide zu bieten.

Im Herren B-Finale standen sich Oliver Mork vom TV Blau-Weiß Jülich und Max Gompper vom TC Rot-Weiß Jülich gegenüber. Dieses Spiel entwickelte sich zu einem wahren Marathonmatch mit unglaublich langen, umkämpfen Ballwechseln. Mehr Meter als in diesem Match wurden wohl kaum beim Turnier zurückgelegt. Schlussendlich setzte sich Oliver Mork mit 3:6; 6:3 und 10:8 durch, wobei auch Max Gompper den Sieg durch seine beherzte Leistung verdient gehabt hätte. Unter den Zuschauern hörte man nach diesem Match häufig den Satz: „Schade, dass es einen Verlierer geben muss. Verdient hätten den Sieg beide.“

Im Finale der Herren A-Konkurrenz traf Vorjahressieger Yannic Hilgers vom TV BW Jülich auf Marius Röttig vom Club am Rhein. Dieses Spiel hatte zwar nicht solche langen Ballwechsel wie das Herren B-Finale zu bieten. Dafür war das Tempo, das beide Spieler an den Tag legten, nochmals um einiges höher. Beide schenkten sich absolut nichts und überboten sich immer wieder mit spektakulären Ballwechseln. Am Ende durfte sich Yannic Hilgers nach seinem 7:5; 6:3 Sieg über die erfolgreiche Titelverteidigung freuen.

Ebenso boten sich die beiden Spieler der Herren 40-Mannschaft vom TC RW Jülich ein packendes Finale. Franz Fink krönte sich mit einem 6:2-, 6:2-Erfolg über seinen Mannschaftsführer Volker Achenbach zum Stadtmeister.

Ein weiterer Titel für den TC RW Jülich ging in der Damenkonkurrenz an Chiara Spähn. Diese setzte sich in Gruppenspielen gegen ihre Konkurrentinnen durch und darf sich nun Jülicher Stadtmeisterin nennen.

Nach der Siegerehrung stand dann der gesellige Ausklang des Turniers an. An dieser Stelle sprach die Turnierleitung einen Dank an Ute und Hans Clemens für die Bewirtung aus, die die Spielerinnen und Spieler sowie die Zuschauer während des Turniers bestens versorgten. Besonders am Finaltag sorgten sie mit einem All-in-Angebot für Gegrilltes und Getränke dafür, dass der ein oder andere nach den Finals noch in Jülich geblieben ist und die Geselligkeit genossen hat.

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