Aldenhoven - Den Wildwuchs im Schilderwald lichten

Den Wildwuchs im Schilderwald lichten

Von: ahw
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Das gemeinsame Gespräch ist ein Gut, das beim jüngsten Aldenhovener Unternehmertag besonders begehrt war. Foto: Wolters

Aldenhoven. Aldenhovens Bürgermeister Ralf Claßen bot sich ein „erfreulicher Anblick“, als er den 3. Unternehmertag eröffnete, denn rund 60 Teilnehmer hatten sich in der Aula von Haupt- und Realschule an der Schwanenstraße eingefunden. Gekommen war neben Vertretern aus Industrie, Handwerk, Handel und Kommunalpolitik auch Anette Winkler von der Stabsstelle Wirtschaftsförderung beim Kreis Düren.

Eines der Themen, denen sich Claßen besonders widmete, ist der Schilderwald im Gemeindegebiet, dessen Wildwuchs der Bürgermeister gerne lichten möchte. Umgesetzt werden soll dieses Ziel mit einem einheitlichen Gewerbeleitsystem, das den Unternehmen die Möglichkeit gibt, ihre Präsenz in Gewerbe- und Industriegebieten zu zeigen und auf diese Weise gleichzeitig ihre Erreichbarkeit für auswärtige Besucher zu verbessern.

Wie so ein Leitsystem optisch aussehen könnte, demonstrierte mit Michael Naeven aus dem benachbarten Linnich ein professioneller Anbieter in diesem Segment, der in Wort und Bildern das flexibel einsetzbare Trägersystem Berlin vorführte. Das ist nicht allein für die Industriegebiete vorgesehen, sondern auch für den Zentralort, um dort beispielsweise auf touristische Ziele hinzuweisen. Die von den Firmen gewünschte Attraktivierung des Ortsbildes lasse sich durch solch ein Leitsystem ebenfalls erreichen, warb Claßen für eine breite Beteiligung.

Zudem hatte der Bürgermeister für das Treffen ein großes Informationspaket geschnürt, das er den Gästen näherbrachte. Zu den Erfolgsmeldungen, die Claßen in petto hatte, zählte etwa der geplante Breitband-Ausbau, der auch die „weißen Flecken“ im Industriegebiet Aldenhoven-Ost mit einem schnellen Anschluss ans Internet versorgen soll. Von Interesse waren sicher auch seine Ausführungen zur Entwicklung des Römerparks zu einem Spiel-, Sport- und Freizeitzentrum. Zudem war zu hören, dass demnächst das Baugebiet „Schwanenkamp II“ startet.

Mit den Unternehmern wurden noch kurz Projektvorschläge diskutiert, die aus deren Reihen vorgetragen worden sind. So könnte sich eine kleine Gruppe die Teilnahme an einem Unternehmer-Frühstück vorstellen, das zu fixen Terminen vor dem Arbeitsantritt zu wechselnden Themen angeboten werden könnte. Interesse fand auch der so genannte „Aldenhoven Fonds“, der zur Konzentration von Spendenmitteln für einen spezifischen Zweck aufgelegt werden könnte.

Die bereits erwähnte Revitalisierung des Römerparks durch Umsetzung eines Sport- und Spielkonzeptes interessiert aus dem Unternehmerkreis ebenfalls sieben bis zehn Personen. Wie die sich engagieren könnten, wird vielleicht beim 4. Aldenhovener Unternehmertag erörtert. Am Ende nutzen alle Gäste die Gelegenheit zu anregenden Gesprächen.

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