Jülich - Den TTC Jülich begleiten erste Sorgenfalten zum Saisonauftakt

Den TTC Jülich begleiten erste Sorgenfalten zum Saisonauftakt

Von: Antonius Wolters
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TTC-Manager Arnold Beginn trifft heute Abend beim Spielen bei der Zweitvertretung des Bundesligisten Grenzau alte Bekannte und Rivalen aus alten Bundesliga-Zeiten. Foto: Kròl

Jülich. Bei der Mannschaftsvorstellung des Tischtennis-Zweitligisten TTC Indeland Jülich am vergangnen Montag war in Bezug auf die personelle Situation noch vor der „Qual der Wahl“ die Rede, mit der Trainer Miro Broda in der anstehenden Saison konfrontiert werde.

Davon war mit Blick auf das Auftaktspiel heute Abend bei Aufsteiger TTC Zugbrücke Grenzau II längst keine Rede mehr, im Gegenteil: „Ich habe Bauchschmerzen, weil Lauric Jean noch Probleme mit der Schulter hat“, rechnet TTC-Manager Arnold Beginn schon mit dem Schlimmsten. Die belgische Nr. 1 der Herzogstädter war wegen der Verletzung schon vergangene Woche im Pokal geschont worden.

Zu den personellen Fragezeichen kommt noch der Umstand, dass mit Peter Sereda und Martin Allegro am Freitag noch zwei Spieler bei der „Czech Open“ in Olomouc am Start waren und erst kurz vor Spielbeginn eintreffen dürften. Sollte einer der Spieler oder gar beide die nächste Runde erreichen, dann haben die Indeländer ein Problem, denn die Spieler sind keine Angestellten des Vereins, sondern spielen auf eigene Rechnung. Somit können sie auchtwa ein lukratives Turnier dem anstehenden Meisterschaftsspiel vorziehen.

Der TTC-Tross begibt sich, wenn alles nach Plan läuft, um 15 Uhr an der Nordhalle erstmals mit dem von einem Sponsor zur Verfügung gestellten neuen Mannschschaftsbus auf die Reise in den Westerwald. Auf dem Weg dorthin werden am Bahnhof in Koblenz der Japaner Yoshihiro Ozawa und Hermann Mühlbach abgeholt.

TTC-Manager Beginn hat herausgefunden, dass Bundesligist Grenzau in seiner Zweitvertretung Spieler im oberen Paarkreuz einsetzt, die tauglich für die Eliteklasse sind. Gleichwohl rechnet er mit einem klaren Sieg, sofern der TTC komplett an die Tische tritt. „Eine Niederlage in Grenzau wäre für uns eine mittlere Katastrophe“, sagt Beginn, der die Gastgeber eher zu den Teams zählt, die gegen den Abstieg kämpfen.

Wer auf welcher Position spielen wird, wusste Trainer Miro Broda, der unter der Woche in Schweden unterwegs war, auch noch nicht. „Das sind alles unbekannte Leute“, kann er die Besetzung des Aufsteigers noch nicht recht einschätzen und wird sich zunächst mit seinen Spielern beraten. Es ist jedenfalls davon auszugehen, dass das eingespielte belgische Nationalmannschafts-Doppel Jean/Allegro für einen Einsatz gesetzt ist, sofern beide Belgier heute Abend am Start sind. Manager Beginn, der mit im Mini-Bus Richtung „Hotel-Dorf“ sitzt, trifft dort alte Bekannte, die zu seligen Bundesliga-Zeiten große Rivalen waren – und in der kommenden Saison vielleicht wieder werden.

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