Den Frühjahrsputz in Freialdenhoven mit Freude bewältigt

Von: gre
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Zufrieden sein können die Bewohner in Freialdenhoven, die sich für die Säuberung ihres Ortes mächtig ins Zeug gelegt haben. Foto: Greven

Freialdenhoven. Während noch vor einigen Jahren der alljährliche Oster- oder Frühjahrsputz, wozu die Gemeinde alle Bürger aufgerufen hatte, in allen Ortsteilen mit mehr oder weniger großem Engagement durchgezogen worden war, hat das Interesse in der letzten Zeit daran spürbar nachgelassen.

Ansprechpartner für die Ortsbürgermeister waren in der Regel die örtlichen Vereine, stellvertretend für die Bürger. Da allgemein das Interesse an Vereinsarbeit deutlich rückläufig ist, war davon auch die Beteiligung an der Sauberhaltung der Ortsteile betroffen.

Anders ist das lediglich im nördlichen Gemeindegebiet. In Freialdenhoven hat Ortsbürgermeister Jakob Leipertz es immer wieder verstanden, den Gemeinsinn der Bevölkerung zu wecken. Unlängst hatte er ein Aufgebot von über 40 Personen zur Verfügung, das sich am Feuerwehrgerätehaus eingefunden hatte, um an der Säuberung ihres Ortes mitzuwirken.

Mit Greifzange bewaffnet

Mit blauen Säcken, Arbeitshandschuhen und Greifzangen bewaffnet, streiften die freiwilligen Helfer durch das Gemeindegebiet, um jedes Schnipselchen einzusacken.

Die vorhandenen gelben Warnwesten reichten bei weitem nicht aus, um alle Helfer entsprechend einzukleiden. Einige Landwirte waren mit ihren Fahrzeugen zur Stelle, um die gefüllten Säcke abzutransportieren.

An einer Stelle in den Benden mussten die Sammler jedoch kapitulieren. Hier standen sie vor einem Riesenhaufen Plastikplanen. Hier war wohl eine ganze LKW-Ladung schwarz abgekippt worden. Ihre Beseitigung wurde an den Bauhof der Gemeinde abgegben. Ansonsten bestand allgemein die Auffassung, dass die Gemeindegemarkung deutlich sauberer geworden ist. Es hat sich also gelohnt, dass in Freialdenhoven diese Säuberungsaktion nun zum zwanzigsten Male durchgeführt worden ist.

In den ersten Jahren geschah dies auf Initiative von Ortsvorsteher Jakob Leipertz. Später übernahm die Gemeinde die Organisation. Nebeneffekt dieser Aktionen war, dass weniger achtlos weggeworfen wird. Eine wichtige Aufgabe übernahm bei der Aktion die Frauengemeinschaft, die zum Abschluss den eifrigen „Müllmännern“ eine deftige Erbsensuppe kredenzte.

Erfolgreich auch in Dürboslar

Übrigens hatte Dürboslar diese Aktion um zwei Wochen auf den 12. April vorverlegt. Auch dem Ruf des dortigen Ortsbürgermeisters Wolfgang Klems war eine stattliche Zahl von 25 Bürgern gefolgt, die sich erfolgreich an der Säuberungsaktion beteiligten.

Die Abfall-Sammler wurden dort vorwiegend entlang der Bundesstraße 56 fündig.

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