Dauerhafte Lösung für Dachgeschoss gesucht

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Inden/Altdorf. Frost und Schnee haben die Arbeiten an der Grundschule Lucherberg verzögert.

Von zwölf Wochen Verzug beim Neubau der Aula sprach Architekt Bernd Bolten in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses. Ende Februar sollen die Arbeiten wieder aufgenommen werden, Ende März soll der Rohbau fertig sein.

Aufgrund des Zeitverlust rechnet Bolten damit, dass man zum Ende der Sommerferien den Bau abschließen werde. Einzelne Mängel könnten womöglich sogar erst im neuen Schuljahr behoben werden.

Ferner hat der Architekt mit seinem Büro eine Bestandsaufnahme gemacht, was die Sanierungsmaßnahmen im Gebäude der Offenen Ganztagsschule angeht. Das Ergebnis: Die Nutzung des Dachgeschosses als Lehrerzimmer und Sekretariat sei nach heutigem Stand der Technik statisch nicht ausreichend abgesichert. Darum wurde die Decke provisorisch abgesichert.

Wie Bürgermeister Ulrich Schuster betonte, sei die provisorische Lösung jedoch kein Sicherheitsrisiko für Lehrer und Schüler. Wohl müsse man sich dauerhaft für eine andere Lösung entscheiden. Drei Alternativen stellte Bolten den Fraktionen im Bauausschuss vor. Bei Variante 1 (890000 Euro Kosten) wird der alte Dachstuhl abgetragen und ein neues Dachgeschoss errichtet auf einer neuen Decke. In der Folge ist mit Sanierungsmaßnahmen im gesamten Gebäude zu rechnen.

Variante 2 sieht vor, die Decke von unten zu sanieren und im Erdgeschoss zusätzliche Träger einzubauen. Dann würde auch das Erdgeschoss zur Baustelle. Mit acht bis zwölf Monaten Bauzeit rechnet Bolten hier. Die Kosten für Schul- und Bürocontainer eingerechnet, kommt er auf 560000 Euro. Die kostengünstigste, dritte Variante ist ein Neubau auf einer Fläche von rund sechs mal 11 Metern über zwei Etagen für 330000 Euro. Das Dachgeschoss des Altbaus würde in dem Fall geschlossen und gar nicht mehr genutzt.

Eine Entscheidung über die Alternativen zur Sanierung will der Bauausschuss in seiner nächsten Sitzung treffen.
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