Das wird laut: Über 30 Bands werden bei „7. Jülichsampler”

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Voller Körpereinsatz: Im Kulturbahnhof geben sich bei der Releaseparty die Bands die Klinke in die Hand.

Jülich. Die „Killerrübe” überrollt alles - Trecker mit Anhänger, den Hexenturm und einen Punkrocker samt Gitarre. Aus ihrem Furcht erregenden Maul lodert die Devise der Kreatur: „7. Jülichsampler”.

Mit diesem Art-Work samt lokalem Bezug von Kalle Hommelsheim (Zeichnung) und Hacky Hackhausen (Graphik und Layout) präsentieren Not-in-Tune-Records nach drei Jahren die neue Kollektion mit einigen musikalischen Visitenkarten der hiesigen Bandszene.

Klangliche Kalorien

Auch wenn auf dem Cover der Hinweis „Zucker frei” prangt, geizt das Werk nicht mit klanglichen Kalorien. Denn es ist ein Sampler der Superlative: Auf zwei CDs befinden sich die zuvor unveröffentlichten Songs von 32 Bands. „Die Voraussetzung ist, dass mindestens ein Mitglied aus Jülich oder dem großen Umkreis kommen muss”, erklären die Initiatoren Cornel Cremer und Markus Uhlenbruck. Für eine Einwohnerzahl von etwa 30000 Menschen sei das ein außergewöhnlicher Schnitt.

Noch beeindruckender ist es, dass bis auf eine Gruppe alle „Acts” bei der großen Release-Party am Freitag, 26. November, ab 19.30 Uhr und am Samstag, 27. November, ab 15.30 Uhr die Doppel-CD live im Kulturbahnhof vorstellen. „Es ist ein Sampler der neuen Namen”, verspricht Cremer. Hinter den noch wenig geläufigen „Dance she cried”, „In Circles”, „Frontiers”, „Darma King” und „Black Thoughts bleeding” verstecken sich teilweise bekannte Musiker der lokalen Szene.

Doch auch Altbewährtes geht mit „Manticor”, „Psycho Luna”, den „Mokkafurchen”, „Society of Suicide” oder „Jack the Rocker” an den Start. „The Squibs” geben auf der Party im übrigen ihr Abschiedskonzert. „Es haben sich so viele Leute Arbeit gemacht, dann soll auch das Original zu Hause im Schrank stehen”, äußern Cremer und Uhlenbruck die Hoffnung, dass keine wilden Raubkopien kursieren.

Stattdessen bieten sie das Paket aus Doppel-CD und Eintrittskarten für beide Konzerttage für lediglich 11,- Euro an. Dafür gibt es aber keine Tagestickets. Dass der Preis derart niedrig gehalten werden kann, liegt am großen Aufgebot an Ehrenamtlern. „Anders wäre es nicht zu schaffen”, meint Markus Uhlenbruck.

Immerhin benötigt das Team pro Abend einen Stab von etwa 30 Personen für Jobs wie Mixing, Security, die Backline, Theke, Catering oder die Kasse. Für die Konzertgruppe, die sich mit der Organisation von Events beschäftigt sucht das KuBa übrigens immer frische Köpfe, die Ideen ausbrüten, oder Hände, die anpacken können.

Weitere Infos im Kulturbahnhof unter 02461/346 643
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