Das Rochusheim macht dem Frohsinn alle Ehre

Von: Kr.
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Die Rochusphilharmoniker sorgten für viel Stimmung im Saal. Foto: Kròl

Jülich. Ihren Sitzungskarneval halten die Rochus-Frauen hoch. Drei Tage lang wird im Jülicher Rochusheim gefeiert, doch ein kleiner Wermutstropfen fiel in diesem Jahr in das Glas, das randvoll gefüllt war mit überschäumender guter Laune.

Noch standen Marianne Schall, Angela Rieck, Gisela Krott, Marlies Neumann, Claudia Sattler, Hannelore Lövenich. Agnes Weitz, Martine Riboueme, Carmen Leuchtenberg und Larissa Konradi als Clowns und später in verschiedenen Rollen gemeinsam auf der Bühne, doch im nächsten Jahr wird es dieses Bild nicht mehr geben. Einige Akteurinnen wollen leider Schluss machen. Händeringend suchen deshalb die Rochusfrauen neue Mitstreiterinnen, um auch weiterhin Karneval feiern zu können. Interessentinnen können sich bei Marlies Neumann unter Telefon 02461/55713 melden.

Doch Wehmut wollte man auf keinen Fall aufkommen lassen, und so ging es wieder hoch her. Mit dem Rochuslied hießen die Aktiven ihre zahlreichen Gäste willkommen, und dann ging es richtig los. Eine bunte Reihe von Sketchen, Büttenreden, Tänzen und kleinen Darbietungen hatten die Frauen vorbereitet.

Zunächst einmal sorgte Rene Riboueme als Tanzmariechen für Erstaunen. Sie legte einen tollen Gardetanz hin. Büttenredner Heino Bücher äußerte sich auf seine unvergleichliche Art und Weise über Schönheits- und Fitnesswahn und wie weit manche Menschen für ihr Schönheitsideal gehen.

Als Rochus-Philharmoniker bereiteten die Frauen ihrem Dirigenten etliche Schwierigkeiten, und ziemlich chaotisch ging es sehr zur Freude der Zuschauer in ihrem Luftpumpenorchester zu. Als Helene Fischer begeisterte Jill Riboueme, und die Krankenversorgung und Pflegenotstand waren Thema im Fachmarkt für Heimchirurgie. Anna wollte gerne heiraten, doch in ihrem All inclusive-Paket, das sie beim Pfarrer buchte, fehlte das wichtigste Detail, der Bräutigam.

Mächtig strapazierten Angela Rick und Carmen Leuchtenberg die Lachmuskeln der Zuschauer. Einmal waren es die Hüte, die man sich zum Thema nahm, kurz darauf standen die Rochussocken auf der Bühne, und so ging es Schlag auf Schlag. Georg Thevissen, der in gewohnt gelungener Manier durch die Sitzung führte, ging auch noch einmal selbst in die Bütt, während es mit Marianne Schall auf Kreuzfahrt ging. Michael Jackson stattete dem Rochusheim noch einen Besuch ab.

Mit Helene Fischers „Atemlos“ endete dann wieder eine gelungene Sitzung, gespickt mit vielen Höhepunkten. Das Beste aber an der Rochussitzung ist und bleibt, dass sie ausschließlich mit eigenen Kräften besetzt ist. So bleibt nur zu hoffen, dass dies auch noch im nächsten Jahr der Fall sein kann und es wieder heißt: „Lustig ist es im Rochusheim…“.

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