Das Remis bringt Trainer Krings in Rage

Von: hfs.
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Sven Baumann (Mitte) tankt sich gegen Welldorf-Güstens Daniel Thauer (r.) durch. Foto: Kròl

Jülich. Dass Fußballspiele nur durch die erzielten Treffer statistisch erfasst werden, diese Erkenntnis ist nicht neu. Dass herausgespielte, aber nicht verwertete Möglichkeiten allenfalls verbal in der Spielanalyse auftauchen, dies ist ebenfalls ein alter „Hut“.

Gerne wird er ins Spiel gebracht von den Trainern. So zum Beispiel von Lohns Coach Michael Krings nach dem 1:1 im Derby gegen Welldorf-Güsten, der entsprechend sauer war über die Punktteilung.

„Wir sind am eigenen Unvermögen gescheitert. Wir hatten fünf sogenannte Hundertprozentige, der Gastgeber keine einzige herausgespielt, aber er holt trotzdem noch einen Punkt“, stellte Krings fest. Dass diese nach einer Ecke auch noch genutzt wurde – Makki nimmt den Ball mit der Brust an, hämmert ihn unhaltbar ind en Lohner Torwinkel – zeigt die Effizienz, mit der die Grün-Weißen an diesem Sonntagnachmittag unterwegs waren. Dass ein Sieg für Lohn verdient gewesen wäre, wollte Gün-Weiß-Trainer Winni Ronig nicht verhehlen, „denn wir waren einfach fußballerisch nicht in der Lage, die Lohner auszuspielen.

Wenn man den Ball nur knapp 30 Sekunden in den eigenen Reihen halten kann, dann kann auch kein zwingendes Passspiel zustande kommen“, lautete Ronigs Fazit mit der Feststellung, „dass die Rhenania ein unverdientes Remis kassierte“. Nach der Pause hatten die Gastgeber vor mehr als 100 Zuschauer keinen einzigen Torabschluss, im Gegenteil, lediglich aus Freistoßsituationen oder, wie erwähnt, nach Eckbällen, kam man gelegentlich vor das Gehäuse der Lohner.

Im Gegensatz dazu stand Welldorf-Güsten Kasten mehrmals im Brennpunkt. Dort allerdings stand mit Torhüter Sascha Herden ein sehr guter Schlussmann, der zum Rückhalt seiner Elf wurde. „Der hat seine Mannschaft, besonders in der ersten Halbzeit, mit tollen Paraden im Spiel gehalten“, zollt auch Lohns Trainer Krings dem Keeper Lob, um dann abschließend festzustellen, „dass sich dieses 1:1 anfühlt wie eine Niederlage.“

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