Das Reich der Mitte im Brückenkopf-Park: Jülichs erstes China-Fest

Von: Kr.
Letzte Aktualisierung:
14990495.jpg
Einblick in die chinesische Kultur gab auch das Trommler Ensemble auf der Hauptbühne im Brückenkopfpark Foto: Król
14990496.jpg
Auch die Kleinsten waren schon mit Feuereifer bei der Sache und eroberten die Herzen der Gäste im Sturm.

Jülich. Wer hätte das gedacht. Rund 1000 chinesische Bürger leben in und um Jülich. Sie haben sich im chinesischen Kulturverein, dem Verband chinesischer Studenten und Wissenschaftler in Jülich und im Verein der chinesischen Wissenschaftler und Studenten im Forschungszentrum Jülich zusammengeschlossen.

Der akademische und kulturelle Austausch, die Unterstützung der chinesischen Mitbürger, die Pflege der chinesischen Kultur aber auch das gegenseitige Kennenlernen und der Austausch zwischen den vielen Nationen, die in Jülich leben und der verschiedenen Kulturen haben sich die drei Vereine zum Ziel gesetzt. Deshalb fanden sie es nun auch einmal an der Zeit, zumal nun auch Jülich eine Partnerschaft mit der chinesischen Stadt Taicang eingegangen ist, sich und ihr kulturelles Leben den Menschen in der Stadt Jülich und der Umgebung vorzustellen.

Der Jülicher Brückenkopf-Park war für diese Veranstaltung, die im Laufe der Zeit zu einer festen Einrichtung werden soll, genau der richtige Ort.

Sehr viel Mühe und Vorbereitung hatten die Organisatoren aus den drei Vereinen in dieses Fest investiert. Sie hatten mehr als 200 Künstler rund Künstlerinnen mobilisiert, die das bunte und abwechslungsreiche Bühnenprogramm bestritten, und zahlreiche Helfer waren rund um die Hauptbühne aufgeboten, um die Gäste auch kulinarisch zu verwöhnen.

Kulinarisches und Kunstvolles

Exotische Düfte zogen über das Gelände, denn von Rindfleisch mit Glasnudeln über chinesische Burger und Maultaschen bis zu den bekannten Frühlingsrollen gab es viele Köstlichkeiten zu probieren. Junge Damen unterwiesen die Gäste in der Kalligrafie, und das Bühnenprogramm umfasste ein breites Spektrum von Volksliedern über chinesische Operndarbietungen, Tänzen und Karate und Tai-Chi-Demonstration.

Die verschiedenen Instrumente wie Pipa, Hulusi oder Trommeln kamen zum Einsatz. Die kleinsten Akteure aus dem Kinderchor in ihren niedlichen traditionellen Gewändern eroberten die Herzen der Zuschauer im Sturm. Der Erwachsenenchor führte traditionelle chinesische Lieder auf, kleine Sketche wechselten mit Tanzdarbietungen oder Theater .

Natürlich bestand auch reichlich Zeit zur Unterhaltung und zum Kennenlernen.

Zu Beginn hatten Stacey Dong, die Vorsitzende des chinesischen Kulturvereins die zahlreichen Gäste begrüßt, und auch Bürgermeister Axel Fuchs freute es sehr, dieses Kulturfest mit eröffnen zu dürfen. Er war erst kürzlich mit einer Delegation in Taicang gewesen und mit vielen neuen Eindrücken nach Hause zurückgekehrt. „Jülich ist genau der richtige Ort für ein solches Fest“, betonte er.

Ein Grußwort richtete auch Zhang Xuangui vom NRW-Büro für auswärtige Beziehungen an die Gäste. 2011, so erklärte er, habe es das erste Chinafest in Düsseldorf gegeben, viele seien diesem Beispiel gefolgt, und er hoffte, dass nun das Chinafest in Jülich fester Bestandteil des Kulturkalenders der Stadt werde, denn es biete eine gute Gelegenheit, die Menschen, die neue Partnerstadt Taicang und ihre Kultur kennenzulernen.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert