Das neue Parkfest im Brückenkopf-Park ist ein Erfolg

Von: jago
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Mit altbekannten Zaubersprüchen in abgewandelter Form animierte Zauberhexe Nataly Laforte die Kinder zum Mitmachen. Fotos Jagodzinska Foto: Jagodzinska
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Ein Publikumsmagnet waren die Vertikutaltuchartistik-Vorführungen des Duos Ellen Urban und Julia Staedtler. Foto: Jagodzinska

Jülich. Ein Besuch des Herbstmarkts am letzten Septemberwochenende und des sonntäglichen Parkfest ist für die Freunde des Jülicher Brückenkopf-Parks inzwischen zu einer lieb gewonnenen Tradition geworden. In diesem Jahr wurde erstmals auch das Parkfest mit seinem Programm auf beide Tage ausgedehnt.

Die Gäste nahmen diese Änderung als willkommene Bereicherung wahr. „Natürlich ist die Besucherzahl beim Parkfest, wie bei jeder anderen ähnlichen Veranstaltung, stark vom Wetter abhängig“, meinte Park-Geschäftsführer Hans-Josef Bülles und brachte am Samstagnachmittag seine „relative Zufriedenheit“ zum Ausdruck. Dabei legte er infolge der guten Sonnenschein-Prognosen auch für den Sonntag vorsichtigen Optimismus an den Tag – wie sich zeigen sollte zu Recht.

Drehungen, Wendungen, kesse Posen und wie Fast-Abstürze scheinende Kapriolen ließen den Zuschauern bei der „Vertikaltuchartistik der etwas andren Art“ von Ellen Urban und Julia Staedtler den Atem stocken. „La mer“ nannte sich die Choreographie, mit der das Duo eine großartige Symbiose aus Farbkomposition, Bewegung, Bewegungsabläufen und Musik präsentierte.

Bei der übrigen Programmzusammenstellung des Parkfests hatte man viel Wert auf Familienfreundlichkeit gelegt. So wurde Ballon-Modelleur Fredelino stets von einer Traube Kinder umringt, die gar nicht genug bekommen konnten von den aus mehreren Hundert unscheinbaren langen Ballons geformten Figuren. Besonders beliebt waren Tier- und Blumenmotive in teils abenteuerlichen Farbkombinationen.

Das verhexte Buch

Zu Zaubergehilfen machte Zauberhexe Nataly Laforte ihr begeistert mitgehendes Kinderpublikum. Mit bekannten, aber immer wieder leicht abgewandelten Zaubersprüchen ließen die Kinder die Zeichnungen in einem Buch zuerst bunt, dann wieder weiß werden, wobei sogar die Bilder selbst verschwanden. Natürlich schafften sie es mit magischen Kräften, das Missgeschick zu beheben.

Beim Kinderschminken, der Seidenmalerei für Kinder oder dem Ponyreiten hatten die Kleinen viel Spaß. Die Erwachsenen nutzten gerne die Möglichkeit, die historischen napoleonischen Festungsbauwerke zu besichtigen. Höhepunkt war die Vorführung der Kanone im napoleonischen Feldlager durch das „Corps de Juliers“.

Auf dem Herbstmarkt dominierte das Kunsthandwerk-Angebot. Anerkannte Kunsthandwerker, Künstler und Designer boten eine Mischung aus dekorativen Accessoires, ausgefallenen Schmuckstücken oder originellen 3D-Bildern. Beim kulinarischen Angebot fand man an einem Stand die seltene Gelegenheit, selbst gemachten Käse aus rein biologischer Herstellung in 25 Geschmacksvarianten kennenzulernen.

Honig direkt aus der Imkerei oder Kerzen und andere regionale Produkte bereicherten die Auswahl. Zum vielfältigen Marktbild trugen Stände mit Kinderkleidung, Damenmode, Foutas genannten tunesischen Tücher oder Stahlwaren bei. Insgesamt durften die Organisatoren mit der Besucher-Resonanz durchaus zufrieden sein, die Neuausrichtung des Parkfests war ganz offensichtlich ein Erfolg.

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