Das größte Geschenk ist das Leben selbst

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St. Franz Sales richtet Jülicher Weltgebetstag aus: Dank Martine Ribouem aus Kamerun (r.) tragen die Vorbeterinnen landestypische Kleidung. Foto: Jagodzinska

Jülicher Land. Seit 1927 beginnt der ökumenische Weltgebetstag der Frauen am ersten Freitag im März bei Sonnenaufgang an der Datumsgrenze auf den Fidschi-Inseln und endet bei Sonnenuntergang in Hawaii.

Mitten in der Gebetskette nach dem Motto „Informiertes Beten - betendes Handeln” reihen sich Frauen und wenige Männer verschiedener Konfessionen aus dem Jülicher Land ein.

Frauen aus Kamerun hatten bereits 2003 den Auftrag erhalten, die aktuelle Gebetsordnung zu erstellen, die nun in über 170 Ländern der Erde als Vorlage diente. Der interkonfessionelle Jülicher Vorbereitungskreis um die „Multiplikatorinnen” Marliese Roebers und Irmgard Stump durfte diesmal von der in der katholischen Frauengemeinschaft St. Franz Sales Jülich sehr aktiven Martine Ribouem profitieren, die selbst vor 20 Jahren aus Kamerun nach Deutschland kam. Gerne brachte sie etliche landestypische bunte Einteiler und Kopfbedeckungen mit, in die sich die Vorbeterinnen hüllten, und beantwortete zahlreiche Fragen.

In den vorbereiteten Gebeten mit Schuldbekenntnis, Gebetsrufen, Fürbitten, Lesungen, Sendung und Segen fiel die Litanei des Lobpreises besonders ins Gewicht. In Kamerun wird Gott gerade auch in schwierigen Zeiten gelobt, weil „wir das Leben selbst als das größte Geschenk Gottes an uns verstehen”.

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