Jülich - Das gemeinsame kulturelles Erbe für alle erhalten

Das gemeinsame kulturelles Erbe für alle erhalten

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Die 16 Anrainerkommunen der Agrippastraße und der Via Belgica sind sich einig in der Unterzeichnung der Vereinbarung zur Sicherung, Gestaltung und Vermittlung der gemeinsamen kulturellen Denkmäler und zur Schaffung des „Erlebnisraums Römerstraße”.

Jülich. Die Anreinerkommunen der alten Römerstraße, darunter auch Jülich, haben sich zu einer Kooperationsvereinbarung entschlossen, um das gemeinsame kulturelle Erbe zu erhalten und zu entwickeln. Dazu ist ein Konsortium für den „Erlebnisraum Römerstraße” gegründet worden.

Die 16 Anrainerkommunen der Agrippastraße und Via Belgica unterzeichnen die Vereinbarung zur Sicherung, Gestaltung und Vermittlung der gemeinsamen kulturellen Denkmäler.

Zeugnisse der Geschichte

Mit den ehemaligen römischen Staatsstraßen Agrippastraße und Via Belgica verbindet die Kommunen im Rheinland, der Region Aachen und der ILEK-Region „Kalkeifel” eine über 2000-jährige Geschichte, die mit ihrem geradlinigen Verlauf vielerorts in der Kulturlandschaft und im Stadtraum ablesbar sind. Heute begegnet man diesen Zeugnissen der Menschheitsgeschichte von ihren Anfängen bis in die Gegenwart auf Schritt und Tritt. Sie prägen mehr oder weniger erkennbar das Gesicht der Landschaft, geben ihr nicht nur ein Profil, sondern eine begründete Einzigartigkeit und Unverwechselbarkeit.

Um dieses kulturelle Erbe und Zeugnis regionaler und überregionaler Geschichte im Rahmen der Regionale 2010 wieder herauszustellen und zu einem einzigartigen, durchgängigem Erlebnisraum zu entwickeln, haben die Städte Bad Münstereifel, Baesweiler, Bergheim, Erftstadt, Herzogenrath, Hürth, Jülich, Köln, Mechernich, Übach-Palenberg und Zülpich mit den Gemeinden Aldenhoven, Blankenheim, Dahlem, Nettersheim und Niederzier ein gemeinsames Konsortium „Erlebnisraum Römerstraße - Agrippastraße / Via Belgica” im Hause des Landschaftsverbands Rheinland LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland gegründet.

Wissenschaftliche Aufarbeitung

Ziele und Aufgaben dieses neuen interkommunalen Konsortiums sind die weitere wissenschaftliche Aufarbeitung, Gestaltung und Vermittlung des Projektes „Erlebnisraum Römerstraße” zu koordinieren sowie die Ergebnisse der Planungen zum Kennzeichnungs- und Informationssystem umzusetzen und eine miteinander abgestimmte Öffentlichkeitsarbeit und Werbung zu betreiben.

Erste sichtbare Zeichen dieser ambitionierten Ziele sollen noch innerhalb des Präsentationszeitraumes der Regionale 2010 umgesetzt werden. Dafür plant das Konsortium eine externe Projektsteuerung zu beauftragen.

Die regionale Bedeutsamkeit des „Erlebnisraums Römerstraße” als identitätsstiftender und kulturhistorischer Ort für Stadt und Region wird durch die Zusammenarbeit der 16 Anrainerkommunen über Kreis- und Regionalgrenzen nachhaltig gestärkt.

Vor diesem Hintergrund attestierte der Ausschuss der Regionale 2010-Agentur bereits im Mai dieses Jahres die Innovation und überregionale Strahlkraft des Projektes und zeichnete es mit dem begehrten „A-Stempel” aus.
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