Das Friedenslicht ist in Siersdorf eingetroffen

Von: zts
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Mit dem Friedenslicht 2015: Das Siersdorfer Pfadfinder-Leitungsteam (v. l.) Elke Tetz, Anna Schodler und Albert Tetz mit Gemeindereferentin Petra Bungarten. Foto: Zantis

Siersdorf. Mit der Friedenslicht-Aktion 2015 wollen die Pfadfinder in diesem Jahr „Hoffnung schenken und Frieden verkünden“. Damit soll in der aktuellen Situation ein Zeichen gesetzt werden für „Gastfreundschaft und Menschen, die auf der Flucht sind“.

In dieser Botschaft mit der weltweiten Verbreitung eines Lichtzeichens aus der Geburtskirche in Bethlehem hatten auch die Siersdorfer Pfadfinder vom Stamm „Kreuzritter“ unter dem Leitgedanken „Hoffnung schenken – Frieden finden“ zur Feierstunde in die St.-Johannes-Kirche eingeladen. Von Wien aus war die Flamme in einer Stafette nach Aachen gekommen und im Bistum verteilt worden.

Mit einem feierlichen Einzug und dem Verteilen von Kerzen wurde das „Friedenslicht“ in der Pfarrkirche von zahlreichen Besuchern in Empfang genommen. An der „Urflamme“ entzündete der kleine Aaron eine Kerze für die Verbreitung im ganzen Kirchenraum. Mit Anleitung von Pfadfinderleiterin Elke Tetz erklang vielstimmig das Mitmach-Lied „Flinke Hände, flinke Füße für die weite Welt“.

Nach Worten von Gemeindereferentin Petra Bungarten ist Bethlehem als Geburtsort Jesu sowohl für die Christen wie auch für die Juden und Muslime bedeutsam. Im „Symbol Friedenslicht“ sieht sie auch eine Botschaft für die derzeitige Flüchtlingsproblematik: „Auch Jesus war ein Flüchtling, als er mit seiner Familie nach Ägypten fliehen musste!“

Mit dem Friedenslicht wurden in der Kirche auch kleine Zettel verteilt, auf denen in 62 Sprachen das Wort „Frieden“ vermerkt ist. Um diesem Wort eine besondere Betonung zu geben, durften die Besucher auf einem Transparent im Altarraum den zugeteilten Schriftzug noch einmal handschriftlich dokumentieren.

Mit Weitergabe des seit 1986 bestehenden Aktionsbündnisses „Friedenslicht aus Bethlehem“ hatten sich die Siersdorfer Pfadfinder eingereiht in die weltumspannende Botschaft „Friedenslicht 2015“ als „Zeichen der Gastfreundschaft für Menschen, die auf der Flucht sind“. Es soll hinausgetragen werden in Krankenhäuser, Kindergärten, Polizeistationen und Justizvollzugsanstalten, Asylbewerberheime, Rathäuser und Parlamentsgebäude. „Es soll überbracht werden zu jenen, die im Rampenlicht stehen und zu denen die am Rande stehen.“

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