Das Finale der großen Jülicher Talentsuche im KuBa

Von: Kr.
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Sie waren alle Sieger, denn si
Sie waren alle Sieger, denn sie alle haben Mut bewiesen und sich dem Publikum gestellt. Dafür erhielten sie alle als Anerkennung einen Preis. Die ersten Plätze belegten in der Kategorie Tanz Lisa Müller und Maria Filov, in der Kategorie Gesang Jamie Meyer. Foto: Kròl

Jülich. Es summte wie in einem Bienenhaus. Allgemeine Nervosität war spürbar, und ein wenig erinnerte die Atmosphäre an die bekannten und mitunter berüchtigten Castingshows im TV. Das darf nicht verwundern, denn auch Jülich war auf der Suche nach seinen größten Talenten.

Reges Treiben herrschte im großen Saal des Jülicher Kulturbahnhofs, wo sich die Finalisten dieses Contests noch einmal dem Publikum und der Jury stellten.

Das Gremium war mit Sylvia Welker, Vorsitzende des Jülicher Integrationsrates, der gemeinsam mit dem Jugendparlament diese Veranstaltung auf die Beine gestellt hatt, Joseph Abi Nader, Integrationsrat, Thorsten Baulig, Tanzschule an der Zitadelle, Maria Spelthann und Annika Rumpf vom Jugendparlament, Virginia Lisken als Sachverständige für Gesang und Uwe Willner vom Hauptsponsor Sparkasse Düren hervorragend besetzt. Die Juroren hatten es aber auch nicht leicht. Schon im Halbfinale war die Entscheidung sehr schwer gefallen, zeigten doch alle Teilnehmer sehr gute Leistungen.

Im Finale hatten sich die beiden Tanzpaare, die um den Sieg wetteiferten - Carolin Früchtl und Laura Giering sowie Lisa Müller und Maria Filov -, wieder etwas Neues einfallen lassen. Am Ende waren es Lisa Müller und Maria Filov, für die die Jury sich entschied. Dabei hatten beide Teams wieder eine tolle Choreografie erarbeitet. Für die Siegerinnen hatte sich die Jury entschieden, da ihre Abstimmung synchroner war.

Dulci Mbuye, Jamie Meyer und Angoli Sand zeigten bei den Sängerinnen ihr Können. Letztlich war es die jüngste Teilnehmerin Jamie Meyer, die mit ihrem „Ave Maria” das Rennen machte. Ohne Hintergrundmusik überzeugte sie mit ihrer klaren Stimme, trug das Lied gefühlvoll vor und zeigte eine sichere Stimmlage. Ihre Darbietung, die sich von den Popsongs, die sowohl im Contest, als auch im Finale und Halbfinale geboten wurde, hob sich deutlich ab.

Auch die Sieger des Malwettbewerbs wurden an diesem Tag bekanntgegeben. Die Jury hatte sich für die Arbeiten der zehnjährigen Wendi Liang, Wensi Zhau (13 Jahre) und Cathrin Geisler (15) entschieden. Letztere beeindruckte die Preisrichter mit ihren Bleistiftzeichnungen. Wensi Zhau hatte sehr farbig und detailgetreu im Manga-Stil gemalt, und auch die jüngste Teilnehmerin hatte ihr Bild bis ins Kleinste gestaltet. Um das Programm noch ein wenig abzurunden, lieferten Joseph Matenda und Brian Malzmbi eine sehr gekonnte Hip-Hop-Einlage. Ihnen riet die Jury, beim nächsten Contest doch einmal mitzumachen.

Auf Anregung von Elena Wyrwich hat dieser erste Talentwettbewerb stattgefunden und allen Beteiligten so viel Spaß bereitet, dass es im nächsten Jahr wahrscheinlich wieder einen Talentwettbewerb geben wird. In diesem Jahr war dies nur möglich durch die Unterstützung der Sparkasse Düren, der Stadtwerke Jülich, der Tanzschule An der Zitadelle, des Tanzstudios Nina Romm, von „Die Fotografinnen”, der Buchhandlung Fischer, der Eisdiele Panciera und des Brückenkopf-Parks.
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