Jülich - Das Fest der „leuchtenden Lampen“ vereint viele Nationalitäten

Das Fest der „leuchtenden Lampen“ vereint viele Nationalitäten

Von: Kr.
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Auch in Jülich wurde das Diwali-Fest gefeiert, es ist eines der beliebtesten im Hinduismus und so etwas wie das indische Weihnachten.
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Es war ein bunt gemischter Haufen, der sich eingefunden hatte, um mit den indischen Studenten ihr Diwali-Fest zu feiern. Foto: Kròl

Jülich. „Happy Diwali“ begrüßten sich die Gäste, egal welcher Nation, die ins Gästehaus des Forschungszentrums Jülich gekommen waren, um mit ihren indischen Freunden das Diwali-Fest zu feiern. Und es dauerte auch nicht lange, da stiegen die erste Raketen in den dunkeln Himmel, und ein buntes Feuerwerk machte auf dieses Fest aufmerksam.

Ein Feuerwerk gehört aus alter Tradition ebenso zu dem Fest wie die Öllampen, die an diesen Tagen in Indien die Straßen und Häuser erleuchten.

Mit „die Reihen erleuchteter Lampen“ kann Diwali übersetzt werden, das das wohl beliebteste Fest Indiens ist und dort den gleichen Rang einnimmt, wie in Deutschland das Weihnachtsfest. Es gibt Geschenke, man zieht die besten Kleider an, besucht sich gegenseitig und überreicht traditionelle Süßigkeiten. Natürlich gibt es zu dieser Gelegenheit auch besonders gutes Essen, und man feiert auf unterschiedlichste Weise.

Je nach Region ändert sich auch die Bedeutung des Festes, doch allgemein kann man sagen, dass es für den Neubeginn steht und den Sieg des Lichtes über die Dunkelheit. In Nordindien wird an diesen Tagen der Gott Rama verehrt, der den Dämon Ravana im Kampf besiegte und daraufhin mit seiner Frau Sita aus dem Exil heimkehrte.

In Südindien ist es dagegen Krishna, der das Böse in Gestalt von Narakaasura tötete und 16 000 Frauen aus seiner Gewalt befreite. Es gibt noch viele andere Geschichten rund ums Diwali-Fest und je nach Region haben sich unterschiedlichste Bräuche darum entwickelt.

Da auch die Gruppe indischer Mitbürger in Jülich eine ziemlich bunt zusammengewürfelte Truppe aus den unterschiedlichsten Landesteilen ist, wollte man all dies außer Acht lassen und einfach gemeinsam feiern. Es waren zumeist Studenten, die sich hier zusammengefunden hatten. Die Organisation hatten Hemalatha Annepu und Pankay Thakuria übernommen.

Sie hatten dafür Sorge getragen, dass das opulente Büfett, zu dem die meisten Gäste etwas beisteuerten, möglichst bunt und vielfältig war. So gab es ganz verschiedene Currygerichte, vom Hühnchen bis zum vegetarischen Kichererbsen- oder Gemüsecurry, Korma, Tandoorihühnchen Reisgerichte und Sambar eine weitere indische Spezialität und natürlich viele süße Leckereien wie Gulab Jamun oder Laddoo, die zum Diwali-Fest gehören wie der Christsollen und Plätzchen zum Weihnachtsfest.

Kunterbunt gemischt saßen die jungen Leute aus Indien und Pakistan, Sri Lanka, China, aus arabischen Staaten und aus Europa nebeneinander und ließen es sich schmecken. Es wurde viel gelacht und erzählt, getanzt und gefeiert, und alle machten deutlich, dass man über alle Grenze hinweg freundschaftlichen Umgang pflegen kann.

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