Das Ehrenamt hat viele Vorteile für die Geflüchteten

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Viele geflüchtete Frauen begrüßte der AK Asyl zum Frühstück im Bonhoefer-Haus. Foto: AK Asyl

Jülich. Einen regen Austausch gab es beim jährlichen Frühstück im Mai für geflüchtete Frauen im Dietrich-Bonhoeffer-Haus in Jülich. Freya Lüdeke vom Diakonischen Werk des Kirchenkreises Jülichs und Karin Bittmann vom Arbeitskreis Asyl begrüßten viele Frauen und Kinder, die aus verschiedensten Ländern nach Deutschland geflüchtet sind und in Jülich leben.

Das Frühstück ist neben dem Café Kontakt im Bonhoefer-Haus eine gut organisierte Veranstaltung vom AK Asyl Jülich. Zahlreiche Dolmetscher für die Sprachen Arabisch, Persisch, Albanisch, Englisch und Französisch waren erschienen, dazu wurde eine Kinderbetreuung angeboten und ein liebevoll arrangiertes Frühstücksbüffet war für alle Besucher und Teilnehmer vorbereitet worden.

„Die Blumen hatte ich noch am Abend im Garten und am Wegesrand gepflückt“, erfreute sich Irmgard Stump beim Anblick des bunten Treibens an den hübsch gedeckten Tischen.

Im zweiten Teil des Vormittages wurde zum Thema Ehrenamt referiert. „Zum Ehrenamt gehört auch die Arbeit der Frauen, die heute Vormittag das Frühstück organisiert haben“, erklärte Barbara Feldhammer den aufmerksamen Zuhörerinnen.

Besonders hob sie die Vorteile eines ausgeübten Ehrenamtes hervor: Die geflüchteten Frauen könnten helfen, sie könnten ihr Deutsch verbessern, der Lebenslauf würde bereichert und sie würden in neue Gruppen integriert werden. Dazu gab die Referentin verschiedene Beispiele, wo die Frauen aktiv werden könnten.

Nach gut zwei Stunden verließen Mütter und Kinder das Bonhoeffer-Haus. Zurück blieb ein zufriedener Arbeitskreis, der Dank der gut ausgestatteten Küche der Evangelischen Kirchengemeinde Jülich in Rekordzeit die Unmengen Geschirr spülte. Weitere Informationen über laufende Projekte des AK Asyl können unter ak.asyl.juelich@web.de oder im Café Kontakt am ersten und dritten Donnerstag im Monat erfragt werden.

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