Jülich - Das achte Spiel bringt die Wende zum Sieg der Indelände

Das achte Spiel bringt die Wende zum Sieg der Indelände

Von: tm
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Brian Afanador leitete mit seinem Sieg über Botroff die Wende zum Sieg des TTC über Borussia Dortmund ein. Foto: Kròl

Jülich. Im DTTB-Pokal, in der Vorrunde, gelang der neu formierten Mannschaft des TTC Indeland Jülich in eigener Halle ein glänzender Auftakt. Als Turniersieger beendete die Mannschaft um Trainer Miroslav Broda drei Spiele und darf sich nun auf die nächsten Runde mit Bundesligabeteiligung freuen.

Aus Jülicher Sicht gab es in den beiden ersten Begegnungen jeweils ein Schlüsselspiel. In der ersten gegen SV Union Velbert war dies die Begegnung zwischen Lars Hielscher und Tobias Rasmussen. Der an Nummer zwei in Jülich gesetzte Däne rang seinem deutlich favorisierten Gegner erst im fünften Satz den Mut und die Punkte ab. 9:11, 11:9, 11:3, 10:12 und 7:11 waren ein starkes Signal für die Gastgeber.

Da konnte auch Martin Allegro gegen Adrian Dodean (3:0) zunächst den Vorsprung auf 2:0 für den TTC ausbauen. Doch die Gäste kamen mit Thomas Brosig (3:2 über Brian Afandor) und Lars Hielscher (3:0 über Martin Allegro) zurück.

Und wieder erwischte Tobias Rasmussen gegen Adrian Dodean den idealen Gegner, denn 11:1, 11:4 und 11:6 sprachen für eine deutliche Überlegenheit.

Inzwischen hatte jedoch BV Borussia Dortmund mit dem TSV Schwarzenbek kurzen Prozess gemacht (3:1) und mit Jülich gleich gezogen. Da nur der Tagessieger der vier Mannschaften weiter kommt, musste eine wichtige Entscheidung im zweiten Jülicher Spiel gegen Dortmund fallen.

Rasmussen gegen Majoros (0:3) und Aliaksandr Khanin gegen Adam Szudi (1:3) bedeuteten jedoch einen 0:2-Punkte-Rückstand.

Für die Moral der jungen Spieler beim TTC Indeland sprach jedoch der weitere Verlauf, denn Afanador setzte sich gegen Erik Botroff mit 11:7, 11:8, 6:11 und 11:7 durch brachte sein Team wieder zurück ins Match. Als auch Rasmussen gegen Szudi mit 11:5, 6:11, 11:13, 11:4, 11:6 die Nerven behielt, musste das letzte Spiel zwischen Khanin und Majoros die Entscheidung bringen. Wieder lag der Däne 9:11 nach dem ersten Satz zurück, doch ein 11:9, 11:4 brachten ihn auf die Siegerstraße. Im hart umkämpfen vierten Satz schaffte Rasmussen mit einem 14:12 den entscheidenden Sieg und den zweiten Punkt gegen den stärksten Konkurrenten.

In der letzten Begegnung gegen den TSV Schwarzenbek legten zunächst Allegro gegen Hartmut Lohse mit 11:4, 12:10, 12:10 und Khanin gegen Sören Wegner mit 11:6, 6:11, 11:4 und 11:8 den Grundstock. Nach der Pause bezwang Rasmussen Moritz Spreckelsen glatt mit 11:5, 11:9 und 11:9. Damit war die Entscheidung für den TTC Indeland gefallen.

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