Jülich - Das 106. Wanderjahr des Eifelvereins Jülich in der Rückschau

Das 106. Wanderjahr des Eifelvereins Jülich in der Rückschau

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Der Vorsitzende Heinz-Peter Claßen (2.v.l.) dankte den langjährigen Mitgliedern für ihren Einsatz. Anwesend waren Heinz Kretschmer (v.l.), Susanne Lehmann, Hannelore Wolfram und Konrad Rothkranz. Foto: Jagodzinska

Jülich. Zahlreich hatten sich die Mitglieder der Ortsgruppe Jülich des Eifelvereins im AWO-Heim versammelt, als der Vorsitzende Heinz-Peter Claßen die Jahreshauptversammlung eröffnete.

Besondere Willkommensgrüße galten dem Ehrenvorsitzenden Bernd Flecke und den Ehrenmitgliedern Marianne Flock, Werner Becker und Hubert Meisen sowie den neuen Mitgliedern, die die Vereinsgröße bis Ende 2014 auf 394 Personen ansteigen ließen. Darin enthalten sind 84 Partnermitglieder und 36 jugendliche Mitglieder. Für die gastliche Überlassung des Versammlungsraumes dankte er Waltraud und Norbert Kochs.

Nachdem die Versammlung der im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder in stiller Verbundenheit gedacht hatte, berichtete Geschäftsführerin Käthe Muschalek über die Tätigkeit des Vorstandes und Ereignisse des abgelaufenen Wanderjahres.

Neben den Herausforderungen des digitalen Zeitalters bei Wahrnehmung der üblichen Vereinspflichten habe die überregionale und vereinsinterne Kontaktpflege, die auch über die aktive Zeit des Wandern hinausgeht, einen hohen Stellenwert, etwa bei Grußadressen oder Hausbesuchen anlässlich runder oder halbrunder Geburtstage.

Wanderwart Norbert Kochs wertete das verflossene Wanderjahr als erfolgreich. So haben bei 179 Wanderungen insgesamt 3530 Wanderinnen und Wanderer teilgenommen, wobei 2040 Wanderkilometer zurückgelegt wurden. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Teilnehmerzahl um ca. 300 geringer, was sich teilweise auch witterungsbedingt erklärt.

Mit dem Rad oder per pedes

An zwei Mehrtageswanderungen beteiligten sich 207 Wanderer, Radwanderungen wurden zwölf Mal angeboten, 50 Wanderungen – bei denen vor allem die Geselligkeit gepflegt wird, Wanderlieder gesungen und Kurzgeschichten vorgetragen werden – unternahm die Mittwochs-Nachmittagsgruppe, während die Sonntagswanderer 40 Mal unterwegs waren.

Der Schwerpunkt der Teilnehmer hat sich auf die beiden Mittwochs-Tagesgruppen verlagert, die im wöchentlichen Wechsel aktiv sind. Die Anreise zu Wanderungen erfolgte sowohl mit dem eigenen Pkw als auch mit Bus oder Bahn. Die Ortsgruppe Jülich war ebenfalls bei der Frühjahrstagung in Bad Bertrich vertreten.

In der Jugend- und Familiengruppe trafen sich 240 Kinder und Jugendliche mit ihren Betreuern zu 16 Veranstaltungen, davon zwei Bastelnachmittagen, wie auch zu einer Radwanderung, zum Eislaufen und zu einer Nachtwanderung mit Geschicklichkeitsübungen und kniffligen Fragen.

Einer Einladung der Wohnanlage Niederzier zu einem Wochenende mit Senioren folgten 21 Jugendliche, am Pfingsttreffen in Blankenheim nahmen 20 Personen teil und ein abwechslungsreiches Wochenende auf einem Bauernhof in Manderscheid verlebten 28 Teilnehmer. Die adventliche Feier bereicherte die Gruppe durch musikalische Beiträge und ein Singspiel. Bei der Jahresabschlusswanderung erfuhren sie Wissenswertes über Jülich. Besonders erfreulich ist bei der großen Altersspanne der kameradschaftliche und sorgsame Umgang untereinander. Auch für das gerade begonnene Wanderjahr sind attraktive Vorhaben geplant.

Den Wanderführern gedankt

Allen Wanderführer/Innen dankte Wanderwart Norbert Kochs für ihren selbstlosen Einsatz, verbunden mit dem Wunsch, dass sich weitere Wanderfreunde fänden, die diese Riege verstärkten. Gemeinsam mit Heinz-Peter Claßen warb er um Unterstützung bei den Bemühungen des Vorstandes, das vakante Amt des Kulturwartes zu besetzen sowie die Lücken im Wanderangebot durch Gewinnung weiterer Wanderführer/Innen zu schließen.

Der erstmals anstatt des gewohnten grünen Heftchens in Form eines Faltblattes erstellte Wanderplan fand breite Zustimmung in der Versammlung. Er kann kostengünstig hergestellt werden und bietet allen 5 Wandergruppen die Möglichkeit, ihre Vorhaben vorzustellen. Er soll um die Radtouren, die ab März wieder vierzehntägig stattfinden, ergänzt werden.

Eine Wanderfreizeit für Interessierte aus allen Gruppen ist vom 13. bis 20. September in Bad Zwesten im Gebiet Edertalsperre/Kellerwald geplant.

Nach Kurzberichten der Fachwarte erfolgte die Entlastung des Vorstandes.

Ortsgruppe auf gutem Weg

Ein positives Fazit des vergangenen – für die Ortsgruppe Jülich 106. Wanderjahres – zog Ehrenvorsitzender Bernd Flecke. Er sieht den Vorstand durch die eingeführten Veränderungen auf einem guten Weg, den Traum von einer „Eifelvereinsfamilie“ zu realisieren.

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