Damen schwelgen im rot-weißen Karnevals-Paradies

Von: Kr.
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Ausgelassen feierten an zwei Nachmittag jeweils 1300 Frauen unter dem rot-weißen Himmel von Lich-Steinstraß ihren speziellen Sitzungskarneval. Foto: Kròl

Lich-Steinstraß. Das Paradies mag zwar für die Kölner, wie es die Räuber besingen, zwischen Dom und Heumarkt liegen, für rund 2600 Frauen aber lag der Himmel an zwei Nachmittagen genau auf dem Matthiasplatz in Lich Steinstraß.

Dort ist das große Festzelt der KG Maiblömche aufgebaut, die an diesen Tagen zur großen Damensitzung eingeladen hatte. Ausverkauftes Haus hieß es jeweils und die Damen verstanden es, bunt kostümiert ihren Sitzungskarneval in bester Stimmung zu feiern.

Es wurde ihnen allerdings auch leicht gemacht, denn das umfangreiche Programm, ließ wahrhaftig keine Wünsche offen. Zahlreiche Spitzenkräfte des rheinischen Karnevals gaben wieder ihre Visitenkarten ab, etliche von ihnen – wie die Räuber, Bernd Stelter und Kuhl un de Gäng – reisten an beiden Nachmittagen an.

Klaus und Willi, die Mickey Brühl Band, die Klüngelköpp und das Thorrer Schnauzer-Ballett waren am ersten Nachmittag zu Gast und wurden in der zweiten Auflage durch Funky Marys, Jürgen B. Hausmann, Kasalla und die Mennekrather ersetzt.

Egal also, für welche Sitzung sich die Damen entschieden, sie hatten auf alle Fälle einen Volltreffer gelandet und so manch eine von ihnen ging nach einer sechsstündigen Marathonsitzung schon mit der Gewissheit nach Hause: „Im nächsten Jahr bin ich wieder im Himmel von Lich-Steinstraß mit dabei.“

„De Räuber“ als Eisbrecher

Die Stimmungswogen schlugen hoch und wen wundert es da noch, dass „de Räuber“, die als Eisbrecher fungierten, das Geschehen im Festzelt mit einem „Mädels, ihr seid Spitze“ kommentierten. „Dat es Hemat“, zitierten sie ihren neuen Song. Für sie ließ Sitzungspräsident Mike Schmitz, der in blendender Laune das Geschehen auf und vor der Bühne lenkte, die erste Rakete zünden.

Mit Bernd Stelter, der musikalisch die Ereignisse des vergangenen Jahres kommentierte, ging es locker weiter. Er begeisterte nicht nur als Sänger und Kabarettist, sondern auch – nach 25 Jahren mit der gleichen Frau – als Ehemannprofi.

Die VW-Affäre, den Fifa- Skandal und vieles mehr, auch Europa und die Flüchtlingsfrage, setzte er musikalisch um. Eine ziemlich große Klappe bewies der Affe Willi, der mit seinem Bauchrednerfreund Klaus gekommen war und auch gerne mal die eine oder andere Dame aus dem Publikum aufs Korn nahm. Ungeschoren kam allerdings auch der Elferrat nicht weg.

Musikalisch ging es weiter mit den Klüngelköpp, die so manche Hymne auf ihre Heimatstadt Köln sangen. Ihre bekannten Hits wie „Jedöuf met 4711“ oder „Doheim“ hatten sie mitgebracht und wurden dafür von den Frauen begeistert gefeiert.

Auch die KG Maiblömche hat viel zu bieten: Die Mini-Müüs und die Tanz-Müüs sowie die heimische Showtanzgruppe mit ihren Solotänzerinnen bereicherten das Programm. Natürlich durfte auch der Auftritt des Lich-Steinstraßer Dreigestirns mit Prinz Manuel (Steinberg), Bauer David (Pahsen) und Jungfrau Alexandra (Sascha Eschweiler) nicht fehlen.

Die Mickey Brühl Band und Kuhl un de Gäng heizten mit kölsche Tön und heißen Rhythmen den Damen weiter ein. Den Schlusspunkt unter eine Super-Damensitzung setzten das Thorrer Schnäuzer-Ballett sowie die Dom-stürmer.

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