Lich-Steinstraß - Coralic: Es gilt, die Blockade im Kopf lösen

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Coralic: Es gilt, die Blockade im Kopf lösen

Von: tm
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Seyit Ceylan (l.) von Germania Lich-Steinstraß lieferte sich ein rassiges Duell mit Dürens Kenta Tamuta. Foto: Kròl

Lich-Steinstraß. Die Talfahrt bei Germania Lich-Steinstraß hält an. Auch das Derby gegen Sportfreunde Düren auf eigenem Platz bot nur wenige Lichtblicke. Die Gäste siegten letztlich überlegen 3:0 und entführten wichtige Punkte.

Für Dürens Trainer Maik Wengorz war es ein Derby. Er war sehr erleichtert, dass sich seine Spieler so „reingehängt“ hatten. „Wir haben einen Riesen-Fight abgeliefert. Lich-Steinstraß war einfach zu harmlos. Für uns war dieser Sieg sehr wichtig.“

Ganz anders sein Gegenüber Jasko Coralic. „Das war Abstiegskampf heute. Aber wir haben uns noch nicht aufgegeben. Wir haben heute auch Pech gehabt, was typisch ist für Mannschaften, die unten in der Tabelle stehen.“

Dabei begann die Begegnung mit Glück für Lich-Steinstraß. Als in der zweiten Minute der äußerst quirlige Korhei Miguro allein vor Torhüter Julian Barzen auftauchte, brauchte dieser sein ganzes Können, um einen Rückstand zu verhindern. Danach allerdings stand das Pech Pate bei Aktionen der Germanen. Markus Neuber vergab allein vor Torhüter Klajdi Kuka (10.), Thomas Mudrack kommt beim Kopfball nicht mehr richtig an den Ball und trifft so das leere Tor nicht (24.)

„Wir mussten diese Möglichkeiten nutzen. Wenn wir 1:0 in Führung gegangen wären, wäre das genau umgekehrt ausgegangen.“ Trainer Coralic suchte nach Erklärungen, warum seine Stürmer so harmlos waren, und sprach dabei dem Gegner mehr spielerische Qualitäten zu. Das 2:0 durch Mark Wollersheim (42.) entsprang genau der Situation, die die Germanen unter der Woche trainiert hatten.

„Wir sind im Kopf nicht frei“, stellte der Trainer fest. „Düren war gedanklich immer einen Schritt voraus.“ Bei dem 2:0 wurde das offensichtlich, und auch beim dritten Treffer schlief die Hintermannschaft von Lich-Steinstraß. Zuerst kam Ferhat Celik auf der rechten Seite frei zum Schuss, den Torhüter Barzen sogar parierte. Gegen den technisch sauberen Flachschuss von Yasin Isildak war er jedoch machtlos (80.).

Lichtblick: „Wir waren heute deutlich besser eingestellt als gegen Teveren“, blickte Jasko Coralic nach vorne.

Eine weitere Steigerung fordert der Trainer nun bei der Nachholbegegnung gegen SV Breinig, die am Mittwoch um 20 Uhr am Möhnwinkel angepfiffen wird. „Das ist ein Gegner von oben. Aber gegen die Oberen haben wir mehrmals auch unnötig und unglücklich verloren. Zu schlagen sind die alle.“

Dazu forderte er mehr Einsatz von seinen Spielern. Die Abstände zum Gegner müssen kleiner, die Zweikämpfe schneller angenommen werden. „Uns fehlt der letzte Pass.“ Und die Blockade im Kopf will der Trainer auch lösen. Denn die wichtigste Erkenntnis von Trainer Coralic lautet: „Wir müssen das Pech von unseren Schuhen bekommen.“

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