Container mit Hilfsgütern aus Aldenhoven ist endlich am Ziel

Von: gre
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Aldenhoven. „Manchmal fallen Weihnachten, Ostern und Nikolaus auf einen Tag“. So beschreibt Sandra Hollweg den 27. März 2014, als nach einer langen Zeit des Wartens der ersehnte Container in Katatura, dem Township nahe Windhoek in Namibia, der früheren Kolonie Deutsch-Südwest-Afrika, endlich eingetroffen ist.

Im Dezember des vergangenen Jahres hatte das Team der Martinus-aktion einen LKW mit vielen Sachspenden beladen nach Stadtlohn ins Münsterland gefahren, von wo aus Sandras Eltern und Freunde regelmäßig mit Hilfsgütern bestückte Container auf den Weg nach Namibia bringen.

Frühförderzentrum unterstützt

Hier lebt die gelernte Kinderkrankenschwester und Diplom-Heilpädagogin Sandra Hollweg seit Jahren und leitet das „Side by Side“, ein Frühförderzentrum, in dem Kinder mit unterschiedlichsten Handycaps individuelle Unterstützung und therapeutische Hilfen erfahren. Sandra Hollweg war Partnerin der letztjährigen Martinusaktion und am Martinustag in Aldenhoven zu Gast, wo sie im ökumenischen Gottesdienst über ihre Einrichtung berichtete.

Durch zahlreiche Initiativen, großzügige Einzelspenden, durch die Sponsored Walks der Gemeinschaftsgrundschule und der Käthe-Kollwitz-Realschule und nicht zuletzt des Martinusmarktes am Martinus-Wochenende kamen 20.000 Euro zusammen, die Sandra Hollweg und ihre Mitstreiterin, die Österreicherin Anita Geier, für dringende Anschaffungen und die Ausbildung einheimischer Kräfte nutzen wollen.

Auf den Container mit den vielen Sachspenden, den therapeutischen Hilfsmitteln, wie Rollstühle, Räder, Gehhilfen, Liegekissen und vielfältigen Spielsachen, mussten sie bis Ende März warten. „Wir freuen uns riesig, dass der Container endlich angekommen ist“, so Thomas Uerlichs, der Vorsitzende des Vereins Martinusaktion.

Ausdrücklich dankt er nochmals allen Einrichtungen, den beiden Kirchengemeinden, Schulen und Kindergärten für die zahlreichen Sachspenden, über die sich Sandra Hollweg und die von ihr betreuten behinderten Kinder sehr gefreut haben. „Wir werden weiter Sachspenden sammeln und mit dieser Einrichtung in Kontakt bleiben“, so Thomas Uerlichs.

Mitgliederversammlung im Mai

Schon jetzt macht Uerlichs darauf aufmerksam, dass am Montag, 12. Mai, um 19 Uhr die Mitgliederversammlung des Vereins im katholischen Pfarrheim beginnt. Neben dem Rechenschaftsbericht und den Vorstandswahlen richtet sich der Blick auf das Martinus-Wochenende im November 2014.

Dann feiert die ökumenische Aktion, die seit 1974 „Eine-Welt-Projekte“ unterstützt, ihren 40. Geburtstag. „Diese Gelegenheit wollen wir nutzen: Zum einen, um der treuen Martinusfamilie zu danken und zum anderen wollen wir feiern, nicht uns selbst, sondern unsere Projekte und unsere Partner.“

Für die Martinusaktion 2014 laufen die Planungen schon jetzt auf Hochtouren.

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